Wie führt man eine Due Diligence durch?
Eine Due-Diligence-Prüfung, entsprechend dem englischen Rechts- und Geschäftsjargon oft verkürzt zu Due Diligence (DD), ist der Anglizismus für eine sorgfältige Prüfung, die – im Regelfall durch den Käufer veranlasst – beim Unternehmenskauf, Erwerb von Unternehmensbeteiligungen oder Immobilien sowie bei einem …
Warum Due Diligence Prüfung?
Ziel einer Due-Diligence-Prüfung ist die Identifikation steuerlicher Chancen und Risiken der Unternehmensakquisition sowie als Ergebnis die Gewinnung von Erkenntnissen, die die Herleitung einer optimalen steuerrechtlichen Transaktionsstruktur ermöglichen.
Was ist eine Sorgfaltspflicht?
Sorgfaltspflicht. bedeutet die Verpflichtung, die aus einem konkreten Verhalten oder Geschehen erwachsende Gefahr für ein geschütztes Rechtsgut zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten, also entweder die gefährliche Handlung zu unterlassen oder sie zumindest nur unter ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen zu unternehmen (z.B. vertragliche
Welche Anforderungen ergeben sich aus der anzuwendenden Sorgfalt?
Dabei ergeben sich Art und Maß der anzuwendenden Sorgfalt aus den Anforderungen, die bei einer Betrachtung der Gefahrenlage in der konkreten Situation an einen besonnenen und gewissenhaften Menschen zu stellen sind. Die Verletzung einer S. kann im Schuldrecht eine Schadensersatzverpflichtung und im Strafrecht Strafbarkeit begründen.
Ist die Prognose für das Gründungsjahr falsch?
Stellt sich später heraus, dass die Prognose für das Gründungsjahr falsch war und wurde im Gründungsjahr mehr als 17.500 EURO Umsatz erzielt, ist die Anwendung der Kleinunternehmerregelung für das Folgejahr ausgeschlossen.
Wie dürfen Kleinunternehmer behandelt werden?
Sie dürfen unter bestimmten Voraussetzungen wählen, umsatzsteuerrechtlich wie Nichtunternehmer behandelt zu werden. Das Finanzamt verzichtet in diesen Fällen auf die Erhebung der Umsatzsteuer. Die Kleinunternehmer sind dann allerdings auch von der Geltendmachung der Vorsteuer ausgeschlossen.