FAQ

Warum sollte ein Arzt ehrlich zu seinem Patienten sein?

Warum sollte ein Arzt ehrlich zu seinem Patienten sein?

Der Arzt müsse ehrlich zu seinem Patienten sein und dürfe die Sachlage nicht verharmlosen (OLG Koblenz, Beschluss v. 12.01.2010, Az.: 5 U 967/09). Andererseits kann ein Arzt nur dann über Risiken aufklären, wenn sie ihm selbst bekannt sind und auch bekannt sein müssen.

Kann ein Mediziner wegen Schmerzensgeld verklagt werden?

Kommt ein Mediziner dem nicht nach, so kann der Arzt wegen unterlassener Hilfeleistung verklagt werden und der Betroffene Schmerzensgeld oder Schadensersatz fordern. So wurde im Jahr 2010 in Gießen beispielsweise ein Allgemeinmediziner zu 3.000 € Schmerzensgeld verklagt (Az. 21 K 3235/09.GI.

Wie kann eine unnötige Operation nach sich ziehen?

So kann eine unnötige Operation ebenso Schmerzensgeld nach sich ziehen wie eine falsch durchgeführte, die beispielsweise zu vermeidbaren Komplikationen oder Infektionen führt. Denn das Medizinrecht sieht für diese Formen vom Behandlungsfehler eine Arzthaftung vor, die wiederum dem Patienten ein Recht zur Entschädigung einräumt.

Warum schuldet der Arzt eine ärztliche Behandlung?

Der Arzt schuldet nur eine Behandlung, die am Kenntnisstand der aktuellen ärztlichen Wissenschaft gemessen werden kann. Maßgeblich ist also die Kenntnis, die ein Arzt des jeweiligen Fachgebiets objektiv haben muss. Anderes gilt nur dann, wenn der Arzt wegen seiner besonderen Fachkenntnisse aufgesucht wurde.

Ist ein Arzt nicht für eine Heilung verantwortlich?

Grundsätzlich gilt jedoch, dass ein Arzt nicht für eine Heilung an sich verantwortlich ist. Hier geht es ausschließlich um sein Bemühen um die Heilung. Ein Arzt kann also nicht verklagt werden, wenn er richtige Maßnahmen ergreift, diese jedoch nicht zum gewünschten Ergebnis führen. 2. Privileg für Patienten: die Patientenrechte

Warum muss der Arzt oder das Krankenhaus einen Fehler gemacht haben?

Der Arzt oder das Krankenhaus muss einen Fehler gemacht haben. Es muss einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Schaden und dem Fehler geben. Schließlich darf nach Kenntnis des Patienten der Schadenseintritt nicht länger als drei Jahre zurückliegen. 4. Welche Ansprüche stehen einem geschädigten Patienten zu?

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