Was passiert bei einer Zwangsversteigerung mit den Mietern?
Wenn ein Mietshaus (oder eine Eigentumswohnung) zwangsversteigert wird, weil der alte Eigentümer seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte, kann es passieren, dass der Ersteigerer den Mietern unverzüglich unter Vorlage des Zuschlagsbeschlusses eine Kündigung zusendet.
Welche Kaufnebenkosten bei Zwangsversteigerungen?
Neben dem Meistgebot mit Zinsen (s. o.) muss der Ersteher die Gerichtskosten für die Erteilung des Zuschlags bezahlen. Daneben fällt die Grunderwerbsteuer (z. Z. 6,5 % des Meistgebots einschließlich der bestehen bleibenden Rechte) an sowie später die Gerichtskosten für die Eintragung im Grundbuch als neuer Eigentümer.
Was sind die Gründe für eine Zwangsversteigerung?
Gründe für eine. Zwangsversteigerung. Wenn eine Immobilie zwangsversteigert wird, ist das für die ehemaligen Eigentümer eine äußerst bittere und schmerzvolle Angelegenheit, schließlich geht es um den Verlust der eigenen vier Wände. Der häufigste Grund für die Zwangsversteigerung ist die Zahlungsunfähigkeit.
Was ist die Anordnung der Zwangsversteigerung?
Die Anordnung der Zwangsversteigerung wird meist im Grundbuch vermerkt. Der Gläubiger ist grundsätzlich frei in der Wahl, wie er vollstrecken will. Er kann frei wählen zwischen Kontopfändung, Sachpfändung, Zwangsversteigerung und anderen Arten der Pfändung.
Ist der klassische Fall einer Zwangsversteigerung eingetreten?
Der klassische Fall einer Zwangsversteigerung tritt dann ein, wenn Privatpersonen oder Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten und ihre laufende Immobilienfinanzierung nicht mehr tilgen können.
Was sind die vollstreckungsvoraussetzungen für die Zwangsversteigerung von Immobilien?
Besondere Vollstreckungsvoraussetzungen für die Zwangsversteigerung von Immobilien. Die Zwangsversteigerung von Immobilien ist nur zulässig, wenn der Schuldner als Eigentümer des Grundstücks im Grundbuch eingetragen oder er der Erbe des Eigentümers ist.