Ist die Gerechtigkeit das Ziel der Gesetzgebung?
Wie schon dargelegt, ist die Gerechtigkeit das Ziel der Gesetzgebung. Legt man dem nun zugrunde, dass sich die Gerechtigkeit am Verständnis der Bevölkerung orientiert, so ist dieser Begriff ein sehr wandelbarer. Je nach den Umständen, denen sich ein Volk ausgesetzt sieht, kann sich das Verständnis des Begriffes verändern.
Was ist das Wort Gerechtigkeit?
Das Wort Gerechtigkeit ist ein Grundbegriff der Ethik, der Rechts- und Sozialphilosophie, sowie des politischen, sozialen religiösen und geistigen Lebens.
Was versteht Aristoteles unter allgemeiner Gerechtigkeit?
Unter der allgemeinen Gerechtigkeit versteht Aristoteles alles, was in irgendeiner Art gesetzlich ist und legt damit ein weites Verständnis zugrunde [21]. Er begründet dies damit, dass es das Bestreben der Gesetzgebung sei, für die gesamte Bevölkerung vorteilhafte Regelungen zu schaffen [22].
Wie setzt sich Platon mit der Definition der Gerechtigkeit auseinander?
Platon setzt sich an verschiedenen Stellen seiner Werke mit der Frage nach der Definition der Gerechtigkeit auseinander. Dabei diskutiert und verwirft er zunächst Gerechtigkeitsdefinitionen einzelner Sophisten, die in seinen Dialogen als literarische Gesprächspartner auftreten.
Was ist Der Gesetzesbegriff?
Der Gesetzesbegriff ist dabei aus Sicht des Verfassungsgebers zu interpretieren, der darunter eine Regelung verstand, die u.a. dem Ausdruck eines fortwährenden Gerechtigkeitsverständnisses dient [3]. Gerechtigkeit stellt nach diesem Verständnis die Basis des Rechtsstaates dar [4]. Gesetze werden also der Gerechtigkeit wegen geschaffen.
Ist ein Eingriff in das Grundrecht gerechtfertigt?
Ein Eingriff in das Grundrecht kann unter Umständen aber gerechtfertigt sein, wenn zwingende Gründe des Allgemeinwohls dafür sprechen oder eine gesetzliche Regelung wie Art. 36 AEUV (z. B. Rechtfertigung aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung) existiert. Das kann dann sogar zu einer sog.
Ist der Begriff „Gerechtigkeit“ objektiv?
Nach seinem Verständnis ist der Terminus somit maßgeblich durch eine subjektive Komponente geprägt. Ein objektives Element ist in dem Ausdruck mithin nicht enthalten. Ob dies allerdings für eine treffende Beschreibung der „Gerechtigkeit“ ausreichend ist, wird sich in den folgenden Ausführungen noch zeigen.