Wer unterstützt Obdachlose?
Hilfsorganisationen wie die Malteser engagieren sich beispielsweise in Obdachlosen-Projekten deutschlandweit und helfen damit genau dort, wo Hilfe gebraucht wird.
Wo kann man sich anmelden wenn man obdachlos ist?
Wenn Sie wohnungslos geworden sind oder Ihnen Wohnungslosigkeit droht, wenden Sie sich am besten so schnell wie möglich bei einer Ambulanten Beratungsstelle der Wohnungslosenhilfe in Ihrer Nähe – die Adressen finden Sie hier oder im Telefonbuch. Die Mitarbeiter helfen Ihnen kompetent und unentgeltlich.
Was sind die Gründe für die Obdachlosigkeit?
Egal, ob finanzielle Probleme, familiäre Krisen, Schicksalsschläge oder Krankheiten: Die Gründe für die Obdachlosigkeit könnten vielfältiger gar nicht sein und können schneller eintreffen, als man vielleicht denkt. Dass das Leben auf der Straße alles andere als leicht ist, sollte jedem klar sein.
Warum gehen Obdachlosen in die Wohnheime?
Viele der Obdachlosen gehen nur ungern in die Wohnheime. Sie müssen dort auf engstem Raum mit fremden Menschen leben und mit bis zu 8 Personen in einem Zimmer schlafen. Außerdem drohen ihnen dort Krankheiten, Diebstahl und Gewalt, weshalb sie es vorziehen auf der Straße zu schlafen. Hier ist der Zusammenhalt unter den Obdachlosen größer.
Wie ist die Zahl der Obdachlosen in Deutschland erfasst?
In Deutschland ist die Zahl der Obdachlosen in keiner Bundesstatistik erfasst, was von Wohlfahrtsverbänden, Politikern und Journalisten immer wieder kritisiert wird. Bundesweit gibt es Schätzungen, die von Wohlfahrtsverbänden aufgestellt werden.
Wer ist obdachlos in der Bundesrepublik?
Obdachlos ist, wer keinen festen Wohnsitz und keine feste Unterkunft hat und auf der Straße, in Parks, Bushaltestellen oder U-Bahnstationen schläft. Die Zahl der Wohnungslosen in der Bundesrepublik ist mit etwa 678.000 Wohnungslosen noch deutlich höher.