Welche Krankenkasse übernimmt Chiropraktiker?
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt nur dann, wenn es sich bei dem behandelnden Chiropraktiker um einen Arzt mit einer entsprechenden Zusatzausbildung handelt. Denn als alternative Heilmethoden gehören Chirotherapie und Osteopathie an sich nicht zum regulären Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen.
Was ist die Behandlung des Chiropraktikers?
Haupteinsatzgebiet ist die Schmerz-Therapie. Die Behandlung des Chiropraktikers umfasst lokale und komplexe Beschwerden im Bereich von Wirbelsäule, Becken und Gelenken, aber auch Muskeln und Sehnen. Er beachtet dabei, dass es enge Wechselwirkungen zwischen diesen Strukturen des Bewegungsapparates und dem Nervensystem gibt.
Was ist eine chiropraktikische Methode?
Gemeint sind nicht Handwerker, sondern eine Methode, mit der durch die Manipulation der Wirbelsäule Krankheiten geheilt werden sollen. Der Ansatz geht davon aus, dass das Nervensystem der Schlüssel für die Gesundheit ist und die meisten Erkrankungen auf Subluxationen der Wirbelkörper basieren. Wogegen soll Chiropraktik helfen?
Wann ist der Chiropraktiker Geboren?
Der Magnetopath (ein mit Magnetismus behandelnder Heilkundiger) und Gebrauchtwarenhändler lebte von 1845 bis 1913. Als Geburtsstunde der Chiropraktik wird der Zeitpunkt angesehen, als Palmer einem Hausmeister die Halswirbelsäule einrenkte und ihn damit von seiner verletzungsbedingten Schwerhörigkeit befreien konnte.
Warum ist die Chiropraktik besonders sanft?
Gerade auch bei Kindern oder älteren Menschen, wo es auf besonderes Feingefühl ankommt, arbeitet die amerikanische Chiropraktik besonders sanft. Der Irrglaube der kraftvollen Fehlbehandlung stammt allerdings nicht ausschließlich von zu wenig informierten Patienten, sondern wird leider auch durch minder ausgebildete Therapeuten geschürt.