Welche Religionen sind in Südasien vertreten?
Religionen in Südasien. 3. Südasiens komplexe religiöse Landschaft wird hauptsächlich vom dort entstandenen Hinduismus (950 Millionen Anhänger) und dem Islam (500 Millionen Anhänger) dominiert, ist aber auch die Heimat weiterer kleinerer Religionen: dem Buddhismus (28 Millionen), dem Sikhismus (23 Millionen) und dem Jainismus (4,5 Millionen).
Wie verbreitete sich Islam in der arabischen Welt?
Der Islam verbreitete sich schnell in der Arabischen Welt und bis nach Asien. Die politische Bandbreite von Staaten mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung war immer schon groß. Der Islam ist in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts auf der Arabischen Halbinsel entstanden.
Wie viele Gläubigen ist der Islam in der Welt?
Mit rund 1,6 Milliarden Gläubigen ist der Islam nach dem Christentum die zweitgrößte Religionsgemeinschaft der Welt. Die meisten Muslime leben in Südasien und Afrika. In Deutschland bekennen sich etwa fünf Millionen Menschen zum Islam.
Wo leben die wenigsten Moslems in Südasien?
Die wenigsten Moslems leben vor Allem im Nordosten (Bhutan, Mizoram, Sikkim, Nagaland und Arunachal Pradesh) sowie dem indischen Punjab. Die meisten Muslime Südasiens sind Sunniten, in Gilgit-Baltistan stellen jedoch Shiiten die Mehrheit (65,8%). Große Gruppen von Shiiten finden sich auch in Jammu & Kashmir (21,1%) und Afghanistan (17,5%).
Was ist der Hinduismus?
Der Hinduismus ist die älteste der indischen Religionen und etymologisch eng mit dem Land „Indien“ und der Sprache „Hindi“ verknüpft. Er ist die traditionelle Religion der meisten dravidischen und indoarischen Völker und dominiert somit in Indien und Nepal.
Was sind die größten Religionen weltweit?
Islam (1,5 Milliarden Anhänger) Laut einer Studie des Pew Research Centers in den USA ist der Islam die am schnellsten wachsende Religion weltweit. Während sie mit geschätzten 1,5 Milliarden Anhängern heute hinter dem Christentum steht, werden die Religionen 2060 mit voraussichtlich jeweils drei Milliarden Mitgliedern gleichauf liegen.