Wie ist der Sonatenhauptsatzform aufgebaut?
Die Sonatenhauptsatzform als ganzes betrachtet ergibt eine Dreiteiligkeit: Exposition – Durchführung – Reprise. Manche Sonaten haben am Schluss noch eine Coda, die mehr oder weniger lang ausfallen und sich sogar noch zu einem vierten Teil ausweiten kann.
Warum Sonatenhauptsatzform?
Ziel der Sonatenhauptsatzform ist es, den einzelnen musikalischen Abschnitten bestimmte Funktionen zuzuordnen. Hier unterscheidet man zwischen Exposition, Durchführung, Reprise und Coda. Die Sonatenhauptsatzform hilft dabei, eine Komposition auch theoretisch zu erfassen.
Was geschieht in der Exposition?
In der Exposition – die typicherweise im ersten Akt ist – werden alle wesentlichen Informationen mit dem Adressaten (Leser, Hörer, Zuschauer) geteilt, um dann unmittelbar die Spannung aufzubauen (vgl. erregendes Moment), welche im Höhepunkt gipfelt, dann wieder abfällt (vgl.
Wie kann die Exposition andauern?
Grundsätzlich kann die Exposition aber auch das ganze Stück andauern und meint dann alle Momente des Dramas, die zum Verständnis einer zeitlich zurückliegenden Ausgangssituation beitragen. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Nomen expoisitio ab, das sich in etwa mit Darstellung übersetzen lässt.
Was ist eine ausdruckskomponente?
Ausdruckskomponente: Das Erleben der Emotion führt zu einem für die Emotion spezifischen Ausdruck in Mimik, Gestik, Stimme und/oder Körperhaltung Man kann zwischen primären (angeborenen) und sekundären (erworbenen) Emotionen unterscheiden. Die Emotion “ Freude “ wird durch Lächeln oder Lachen ausgedrückt.
Was sind die vier Komponenten des hypothetischen Konstrukts?
Die vier Komponenten des hypothetischen Konstrukts Emotion Physiologische Komponente Affektive Komponente Kognitive Komponente Verhaltenskomponente: Ausdruck (Mimik/Gestik) und Motivation