Was brauch ich alles um halbwaisenrente zu beantragen?
Dem Antrag auf Halbwaisenrente müssen Sie immer die Geburtsurkunde bzw. Abstammungsurkunde des Kindes beifügen, den Personalausweis oder Reisepass sowie die Sterbeurkunde des Verstorbenen.
Wird halbwaisenrente im voraus oder rückwirkend gezahlt?
Waisenrenten gibt es nur auf Antrag. Die Waisenrente wird rückwirkend nämlich längstens für bis zu zwölf Kalendermonate vor dem Antragsmonat gezahlt. Wenn also beispielsweise erst 14 Monate nach dem Tod eines Elternteils Waisenrente beantragt wird, gehen die ersten beiden Monate verloren.
Für wen gibt es halbwaisenrente?
Wer hat Anspruch auf Halb- oder Vollwaisenrente? Wenn Vater, Mutter oder beide Elternteile sterben, unterstützen wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Waisenrenten. Eine Halbwaisenrente wird gezahlt, wenn noch ein Elternteil lebt, eine Vollwaisenrente, wenn kein Elternteil mehr lebt.
Wem steht die halbwaisenrente nach dem 18 Lebensjahr zu?
Die Halbwaisenrente steht dem Kind zu. Ist dieses minderjährig, erhält die Mutter oder der Vater die Rente. Der Elternteil ist nicht dazu verpflichtet, die Waisenrente anzusparen und dem Kind nach seinem 18. Geburtstag auszuzahlen, da sie den Unterhalt des Kindes sichern soll.
Wie hoch ist die halbwaisenrente?
Allgemein beträgt dabei der Grundbetrag zur Halbwaisenrente 10 Prozent der Rentenansprüche des Verstorbenen Elternteils, während es bei der Vollwaisenrente 20 Prozent sind.
Wie setzt sich halbwaisenrente zusammen?
Der Grundbetrag der Halbwaisenrente beträgt 10 Prozent der Rentenansprüche des verstorbenen Elternteils. Als Rentenanspruch gilt der Anspruch auf Rente wegen vollständiger Erwerbsminderung zum Zeitpunkt des Todes des Elternteils.
Wie lange gibt es Waisenrente?
Die Renten- und die Unfallversicherungsträger zahlen die Waisenrente bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Verlängerung bis zur Vollendung des 27.
Ist halbwaisenrente Leibrente?
Eine Waisenrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung wird wie eine Leibrente besteuert. Nicht das Lebensalter (wie noch bis Ende 2004), sondern das Jahr des Rentenbeginns entscheidet über die Höhe des steuerpflichtigen Anteils der Rente.
Ist halbwaisenrente Hinterbliebenenbezüge?
Die Begründung des Finanzamtes lautet: ‚Der Hinterbliebenen Pauschbetrag konnte jeweils für die Kinder nicht gewährt werden, da es sich bei der Halbwaisenrente nicht um Hinterbliebenenbezüge im Sinne des Einkommensteuergesetzes handelt‘!
Was zählt zu Hinterbliebenenbezüge?
Bezug nach dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten. Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung, zum Beispiel bei Tod durch Arbeitsunfall. Bezüge nach dem Tod eines Beamten aufgrund eines Dienstunfalls. Bezüge nach dem Bundesentschädigungsgesetz für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.
Wann ist man hinterblieben?
Als Hinterbliebener wird im juristischen Sprachgebrauch des SGB VI der ehemalige Ehegatte oder eingetragene Lebenspartner eines Verstorbenen bezeichnet. Der Begriff geht somit über den des Witwers oder der Witwe hinaus.
Wann wird der Hinterbliebenenpauschbetrag gewährt?
Hinterbliebene, etwa Witwen und Waisen, haben in bestimmten Fällen Anspruch auf den Hinterbliebenenpauschbetrag von 370 Euro. Wichtigste Voraussetzung ist, dass der Steuerpflichtige mindestens für einen Monat im jeweiligen Steuerjahr Hinterbliebenenbezüge erhalten hat.
Was bedeutet Hinterbliebenenpauschbetrag?
Mit dem Hinterbliebenenpauschbetrag können manche Witwen sowie Waisen und Halbwaisen Steuern sparen. Der steuerliche Freibetrag liegt bei 370 Euro. Egal, ob Sie nun Witwe beziehungsweise Witwer sind oder Empfänger einer Waisenrente beziehungsweise einer Halbwaisenrente sind.
Wie lange wird die Pension nach dem Tod bezahlt?
Das Sterbegeld wird an den/die Berechtigten in einer Summe gezahlt. Diese Leistung entspricht im Wesentlichen dem sogenannten Sterbevierteljahr in der gesetzlichen Rentenversicherung, das die Weiterzahlung der Rente des Verstorbenen für 3 Monate über den Tod hinaus gewährleistet.
Wann zahlt die sterbeversicherung?
Eine Sterbegeldversicherung wird in der Regel dann ausgezahlt, wenn der Versicherungsnehmer verstirbt. Ist der Versicherungsnehmer nicht gleichzeitig die versicherte verstorbene Person, wird die Leistung im Todesfall direkt und ohne Verzögerung an den Versicherungsnehmer ausgezahlt.