Wie behandelt man einen Kropf?
Da ein Kropf in der Regel durch Jodmangel ausgelöst wird, kann er mit Jodid-Tabletten behandelt werden. Außerdem verordnet der Arzt meist Schilddrüsenhormone zur Entlastung des Schilddrüsengewebes. Unter dieser Behandlung kann sich das Organ wieder zurückbilden.
Wann bekommt man einen Kropf?
In Deutschland entsteht ein Kropf am häufigsten durch Jodmangel (Jodmangel-Struma). Als Folge vermehren sich die Zellen der Schilddrüse. Außerdem schüttet die Hypophyse bei Jodmangel mehr Schilddrüsen-stimulierendes Hormon (TSH) aus, um die Produktion von Hormonen anzuregen.
Kann ein Kropf nach innen wachsen?
Bei einem Wachstum nach „innen“ ist zumeist von außen nichts erkennbar. Diese Strumen wachsen hinter dem Brustbein (retrosternale Struma) in Richtung Brustkorb vom Hals herunter und können auf die Luft- und Speiseröhre drücken, daher auch Schluck- oder Atembeschwerden bis zur Luftnot verursachen.
Wie kann man ein Kropf vorbeugen?
Dem Jodmangel-Kropf vorbeugen durch richtige Ernährung
- der tägliche Verzehr von Milch und Milchprodukten;
- der Verzehr von Seefisch ein- bis zweimal pro Woche;
- die konsequente Verwendung von Jodsalz im Haushalt („Wenn Salz, dann Jodsalz“) sowie.
- der bevorzugte Kauf von Lebensmitteln, die mit Jodsalz hergestellt wurden.
Warum trat ein Kropf früher häufiger auf als heute?
Frauen sind etwa 4- bis 5-mal häufiger betroffen als Männer. In den letzten Jahren wurde versucht, die Jodversorgung der Bevölkerung zu verbessern. Dass die bisherigen Maßnahmen wirken, zeigt sich daran, dass sich die Jodaufnahme gegenüber 1975 nahezu verdoppelt hat.
Wo liegt der Kropf?
Eine Vergrößerung der Schilddrüse wird Struma oder auch Kropf genannt. Das walnussgroße Organ schmiegt sich unterhalb des Kehlkopfs an die Luftröhre. Wenn es wächst oder Knoten bildet, versucht es meist, einen Jodmangel auszugleichen. Ohne dieses Spurenelement produziert die Drüse keine Hormone.
Wo befindet sich der Kropf?
Der Kropf (lat. Ingluvies) der Vögel ist eine Aussackung der Speiseröhre am Hals, unmittelbar vor dem Brusteingang. Er ist ein Nahrungsspeicher und dient dem Vorquellen der eingespeichelten Nahrung.