Warum ist Wasserstoff als Energieträger geeignet?
Wasserstoffgas hat eine entscheidende Stärke: Es kann Energie speichern, wenn es sein muss, monatelang. Auch deswegen wird Wasserstoff derzeit hoch gehandelt – als Speicher für den schwankenden Strom aus Solarzellen oder Windrädern. Man kann ihn wunderbar zwischenlagern, in Druckbehältern oder Gaskavernen.
Wie viel Strom für Wasserstoff zu erzeugen?
Wie viel Strom wird benötigt, um aus Wasser Wasserstoff zu erzeugen? Für die Wasserelektrolyse benötigt man mit aktuellen Anlagen um die 50 kWh pro Kilogramm Wasserstoff. Davon fließen um die 40 kWh tatsächlich in der Elektrolyse verbraucht und die übrigen 10 kWh sind Verluste.
Für was ist Wasserstoff gut?
Heute wird Wasserstoff zum Beispiel als Kühlmittel in Kraftwerken eingesetzt, bei der Verhüttung von Erzen gebraucht, als Treib- und Packgas bei Lebensmitteln verwendet oder bei der Herstellung von Düngemitteln verarbeitet.
Warum ist Wasserstoff ein umweltfreundlicher Brennstoff?
Warum ist Wasserstoff der sauberste Brennstoff? Anders als Brennstoffe auf Kohlebasis, erzeugt Wasserstoff bei der Verbrennung keine schädlichen Nebenprodukte. Wenn sich Wasserstoff in einer Brennstoffzelle mit Sauerstoff verbindet, werden nur Energie und reines Wasser erzeugt.
Wieso ist Wasserstoff ein geeigneter Treibstoff für umweltfreundliche Autos?
Wasserdampf ist das wichtigste Treibhausgas in der Atmosphäre. Eine zukünftige intensive globale wirtschaftliche Nutzung von Wasserstoff könnte deshalb die Erwärmung der Erdatmosphäre antreiben und somit einen Teil der Vorteile gegenüber CO2 emittierenden Brennstoffen mindern.
Was ist besonders umweltfreundlich an der Brennstoffzelle?
Besonders umweltfreundlich werden sie dann, wenn diese Energie aus regenerativen Quellen stammt – etwa Sonne und Wind – und Wasserstoff aus der Elektrolyse von Wasser gewonnen wird. Der Einsatz der Brennstoffzellentechnologie kann aber auch dann die Umwelt schonen, wenn Wasserstoff aus Erdgas erzeugt wird.