Woher kommt der Transrapid?

Woher kommt der Transrapid?

Der Transrapid war eine in Deutschland entwickelte Magnetschwebebahn für den Hochgeschwindigkeitsverkehr. Vermarktet, geplant und entwickelt wurde das Verkehrssystem (Fahrzeuge, Betriebsleittechnik und Nebenanlagen) von Siemens und ThyssenKrupp.

Wo ist die Magnetschwebebahn?

Die Transrapid-Versuchsanlage Emsland (TVE) ist ein seit 2011 stillgelegtes, jedoch bis heute vollständig erhaltenes Testgelände für die Magnetschwebebahn Transrapid mit einer 31,8 Kilometer langen Teststrecke im westlichen Teil des Landkreises Emsland in Niedersachsen (Deutschland).

Wer hat den Transrapid gekauft?

Nach jahrzehntelangem Tauziehen in Deutschland soll die Magnetschwebebahn Transrapid jetzt in Shanghai fahren.

Wie beschleunigt eine Magnetschwebebahn?

Durch Erhöhen der Geschwindigkeit, mit der das magnetische Feld vorwärts wandert, wird das Fahrzeug beschleunigt. Das Bremsen erfolgt durch Umpolung des Magnetfeldes. Das gesamte Antriebssystem kann als ein riesiger Elektromotor angesehen werden, der „aufgeschnitten“ und über den gesamten Fahrweg gestreckt wird.

Warum gibt es keinen Transrapid?

Grund: Zweifel an der Wirtschaftlichkeit. Die knapp 40 Kilometer lange Münchner Strecke war die letzte deutsche Hoffnung der Transrapid-Hersteller. Sie sollte als Referenzprojekt dienen und die Exportchancen der Magnettechnik erhöhen.

Wie bremst der Transrapid?

Strom erzeugt in den Kabelwicklungen ein magnetisches Wanderfeld, von dem das Fahrzeug berührungsfrei mitgezogen wird. Seine Tragmagnete wirken dabei als Erregerteil (Rotor). Ändert man die Kraftrichtung des Wanderfeldes, wird der Motor zum Generator, der das Fahrzeug berührungsfrei bremst.

Wo fährt der Transrapid heute?

Seit zwanzig Jahren fährt der Transrapid in der chinesischen Metropole Schanghai. Nun soll die weiterentwickelte Technik drei Millionenstädte verbinden. Wie China das schnellste Fahrzeug der Erde plant und was das Ganze mit dem Emsland zu tun hat. Der Transrapid, in China Maglev genannt, auf der Strecke in Schanghai.

Warum gibt es keine Magnetschwebebahn in Deutschland?

In Deutschland war ein Transrapid-Projekt nach dem anderen gestrichen worden. Das Ende aber bedeutete ein Unglück auf der Teststrecke im Jahr 2006. Der Zug war mit mehr als 160 Stundenkilometern auf einen Werkstattwagen mit zwei Mitarbeitern an Bord geprallt. Das endgültige Aus für den Transrapid.

Was ist aus dem Transrapid geworden?

2003 kam aber bereits das Aus für den Metrorapid. In München ging es zunächst weiter. Im September 2007, ein Jahr nach dem Unglück im Emsland, schloss der Freistaat eine Realisierungsvereinbarung mit Industrie und Deutscher Bahn über den Bau der Münchner Transrapid-Strecke.

Was passiert mit der Transrapid?

Ab 2008 wird zunächst ein Nachfolgemodell des Unglücks-Transrapids im Emsland getestet. Doch Ende 2011 kommt das Aus für die Teststrecke, rund 60 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze. Die Industrie investiert nicht mehr in die weitere Forschung, denn das Projekt Transrapid ist kein kommerzieller Erfolg.

Wann war das Transrapid Unglück?

22. September 2006
Beim verheerenden Unfall der Magnetschwebebahn Transrapid in Lathen verloren am 22. September 2006 23 Menschen ihr Leben. Für Angehörige und Rettungskräfte hat sich der Tag ins Gedächtnis eingebrannt. Annika Kuper besucht jedes Jahr zusammen mit ihrer Mutter die Transrapid-Anlage im Emsland.

Wie bremst man eine Magnetschwebebahn?

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