Was ist ein freier Journalist?
Ein freier Journalist ist im Vergleich zu einem Festangestellten nicht auf eine Redaktion eines Verlags, einer Zeitung oder ein Medium begrenzt. Sie arbeiten als Lokalreporter, Fachjournalisten oder Bildjournalisten für die Presse, das Fernsehen, den Rundfunk oder Onlinemedien.
Wie werde ich freier Reporter?
Ansonsten wird als Zugang zum Beruf des freien Journalisten ein Hochschulabschluss gefordert. Studiert werden kann Journalistik, aber auch Kommunikationswissenschaften oder ein Germanistik-Studium können zum Erfolg führen. Viele Journalisten haben ein Studium der Rechtswissenschaften hinter sich.
Kann jeder freier Journalist werden?
Jeder kann sich Journalist nennen – ohne spezielle Voraussetzungen oder einen bestimmten Ausbildungsweg, da die Berufsbezeichnung vom Gesetzgeber nicht geschützt wurde. Auch Pressefotografen und Bildredakteure werden den Journalisten zugeordnet.
Was macht ein freier Mitarbeiter Zeitung?
Als freier Mitarbeiter sitzt man an der „verlängerten Werkbank“: Der festangestellte Redakteur hat seine Seite zu füllen, aber keine Zeit zum „Termin“ vor Ort zu fahren. Also liefert man als freier Mitarbeiter der Redaktion zu. Man schuftet also dafür, um später einen Volontariatsplatz zu ergattern.
Wie wird man freier Mitarbeiter bei einer Zeitung?
Der klassische Einstieg in den Journalismus ist das „Graswurzeln“ – sprich das Schreiben für eine Lokalzeitung als freier Mitarbeiter. Das Zeilengeld, das man als Honorar bekommt, ist meist nicht besonders hoch, aber man lernt viel in kurzer Zeit, so dass es sich allemal lohnt. Jede Zeitung hat ihre freien Mitarbeiter.
Wie viel verdient man als freier Mitarbeiter bei der Zeitung?
Über alle Medien hinweg lag der Bruttostundensatz 4 freier Journalist*innen bei 22,50 Euro, für Pauschalist*innen bei 25,00 Euro und für Festangestellte bei 21,88 Euro. Wobei nicht vergessen werden darf, dass bei Freien nur etwa ein Drittel vom Honorar als Gewinn bleibt.