Wie kommt es zur Kaufsucht?
Ursachen können geringer Selbstwert, gestörte Impulskontrolle oder eine veränderte Wirkweise im Belohnungszentrum des Gehirns sein. Depressionen, Angst-, Zwangs- und Essstörungen sind häufig damit verbundene Krankheiten. Was oft als Frustkauf beginnt, wird eine Gewohnheit, die von negativen Gefühlen ablenken soll.
Welche Folgen kann eine Kaufsucht für den Süchtigen haben?
Auf den Kaufrausch folgen in der Regel ein schlechtes Gewissen, Schuldgefühle und Reue. „Teilweise vergreifen sich die Süchtigen sogar an der Portokasse ihres Unternehmens, den Ersparnissen ihrer Kinder oder verprassen die Urlaubsrücklagen, um ihre Sucht zu finanzieren“, erklärt Margraf.
Welche Personen sind von der Kaufsucht betroffen?
Von der Kaufsucht sind alle Altersgruppen und alle Einkommens- und Bildungsschichten gleichermaßen betroffen. Doch nicht jeder, der gefährdet ist, gilt gleichzeitig als kaufsüchtig. Von krankhafter Kaufsucht spricht man erst, wenn der Betroffene selbst oder sein privates Umfeld darunter leidet.
Was sind die Folgen einer Kaufsucht?
Weil Menschen mit krankhafter Kaufsucht ihr Verhalten nicht kontrollieren können, sind Probleme und Konflikte mit dem Umfeld und der Familie bis hin zur extremen Verschuldung häufig. Aber auch die Betroffenen selbst leiden unter ihrem Verhalten, weil sie danach meist negative Gefühle verspüren.
Was versteht man unter Kaufsucht?
Ist jemand kaufsüchtig, kann sie/er nicht aufhören zu kaufen. Das Kaufen wird als eine Art Zwang erlebt und wird zu einem Verhalten, das Betroffene nicht mehr kontrollieren können.
Warum ist Kaufsucht gefährlich?
Therapien für Kaufsucht Wie bei anderen Suchtformen kann dies zur Steigerung der Dosis führen, so dass immer mehr und teurere Dinge angeschafft werden. Die Folge ist eine immer höhere Verschuldung, die in den finanziellen Ruin führen und existenzbedrohend sein kann.