Woher kommt Cadmium im Körper?
Cadmium wird von den Pflanzen hauptsächlich über die Wurzeln aus dem Boden aufgenommen und im Gewebe gespeichert. Über die Nahrungskette gelangt es in den tierischen und schließlich in den menschlichen Körper, wo es sich in der Leber und den Nieren anreichert.
Wie kommt Cadmium in Lebensmittel?
Cadmium wird von den Pflanzen aus dem Boden aufgenommen und im Gewebe gespeichert. Regen oder händisches Säubern der Pflanzen kann die Cadmium-Belastung daher auch nicht verringern. Diese Pflanzen werden zu Futtermitteln weiterverarbeitet (z.B. Soja) oder gelangen vom Feld direkt auf unsere Teller (z.B. Getreide).
Wie wirkt Cadmium im Körper?
Chronische Vergiftung (Itai-Itai-Krankheit) Eine langfristig vermehrte Aufnahme von Cadmium führt zu Schädigungen der Nieren, gilt als Risikofaktor für Tumorerkrankungen und behindert die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung, was eine Ausdünnung der Knochensubstanz (Osteopenie) bewirkt.
Was tun gegen Schwermetallvergiftung?
Bei Therapie von Schwermetallvergiftungen stehen Chelatbildner (z.B. Deferoxamin) im Vordergrund, die Schwermetallionen binden und dann gemeinsam mit ihnen vom Körper eliminiert werden.
Warum ist Cadmium gefährlich?
Cadmium schädigt die Niere, es schädigt das Knochengerüst und es führt zu einem erhöhten Risiko von Tumoren in diversen Organen. Wie gefährlich Cadmium tatsächlich ist, wurde bislang unterschätzt. Inzwischen weiß man, daß Cadmium dreimal so gefährlich ist wie bisher angenommen.
Welche Umweltschäden entstehen durch Cadmium?
In die Umwelt gelangt Cadmium hauptsächlich durch anthropogene Aktivitäten. Umweltrelevante Merkmale von Cadmium und seinen Verbindungen sind beispielsweise: toxisch für Menschen. toxisch für aquatische Organismen.
Welche Umweltschäden können durch Cadmium hervorgerufen werden?
Cadmium ist vor allem nierentoxisch und führt zu Störungen des Knochenstoffwechsels. Cadmium und seine anorganischen Verbindungen sind als krebserregend eingestuft.
Welche Lebensmittel enthalten Metalle?
Sehr hohe Cadmiumwerte werden häufig in Innereien, Meeresfrüchten, Algen (Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln), Ölsaaten (wie Mohn, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam), bestimmten Pilzsorten und Bitterschokolade gemessen.
Was macht Metall im Körper?
Im Übermaß blockieren die Metall-Ionen zahlreiche physiologische Prozesse des Körpers: Schwermetalle binden aufgrund ihrer hohen Affinität zu Schwefel an Disulfid- und Sulfhydrylgruppen von Proteinen. Dies führt zu einer Veränderung der Proteinstruktur und somit vor allem zu einer Beeinträchtigung der Enzymfunktionen.