Wie sieht eine Burg im Mittelalter aus?
Die typische Burg des Mittelalters ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Das Zentrum bildet ein Gebäude, in dem sich der Wohn- und Festsaal befinden, der Palas. Das Gebäude mit den dicken Mauern erstreckt sich über mehrere Stockwerke. Große Burgen verfügten oft noch über eine Vorburg, die ebenfalls ummauert war.
Was gibt es für verschiedene Burgtypen?
Es gibt ganz unterschiedliche Burgtypen. Aufgrund der Lage unterscheidet man zwischen der Höhenburg auf einem schwer zugänglichen Berggipfel oder der Kammburg, der an einem Felsabfall gelegenen Hangburg, oder der nur von einer Seite erreichbaren Spornburg auf ei- nem auslaufenden Bergrücken.
Wie wurde eine Burg im Mittelalter gebaut?
Die Mauer bestand aus drei Schichten: Außenmauer, Innenmauer und einer Füllung aus Bruchstein, Mörtel, Erde und Geröll. Sie war manchmal 3m dick. Erst danach wurden Wohn- und Wirtschaftsgebäude erbaut. Während die Mauer immer höher wurde, mussten die Steine mit Flaschenzügen und Tretkränen nach oben befördert werden.
Wie erobert man eine Burg im Mittelalter?
Bei der Eroberung versuchte man mit Rammböcken, eine Bresche in die Mauern zu schlagen, sodass die Truppen durchkamen. Auch mit Katapulten konnte man die Burg beschießen. Die Angreifer schossen nicht nur in die Mauern, sondern auch darüber weg, zum Beispiel schwere Steine oder brennendes Material.
Wie wurde eine Burg gebaut?
Die Burg wurde mit einem Graben und einer mehrere Meter dicken und meist mehr als 10 m hohen Mauer geschützt. Der Graben konnte je nach Lage mit Wasser gefüllt sein, und die manchmal sogar doppelte Ringmauer war mit Zinnen, später mit Schießscharten bewehrt und mit Wachtürmen und einem Wehrgang versehen.
Wer hat die Burgen gebaut?
Welche Handwerker arbeiteten am Bau der Burg mit? Es waren Schmiede, Steinmetze, Zimmermänner und Bauarbeiter.