Was bedeutet ausschöpfungsquote?
Ausschöpfungsquote oder Rücklaufquote, gelegentlich auch Ausschöpfung, (engl. response rate) bezeichnet in der quantitativen Sozialforschung das Verhältnis von gezogenen Stichprobeneinheiten zu tatsächlich erreichten Einheiten.
Was ist eine Ausschöpfung?
(Ausschöpfungsgrad): Der Anteil (Prozentsatz) der für eine – Stichprobe ausgewählten Stichprobenelemente, die bei einer konkreten Untersuchung tatsächlich untersucht werden konnten und daher in die endgültige Stichprobe eingeschlossen wurden.
Wann ist eine Rücklaufquote gut?
Es gibt keine pauschale Vorgabe für eine „gute“ Rücklaufquote. Das Ergebnis hängt stets von mehreren Faktoren ab – neben den Inhalten und dem Aufbau der Umfrage gibt es z. B2B-Umfragen: zwischen 20 und 40 Prozent. B2C-Umfragen: zwischen 10 und 20 Prozent.
Wann ist eine Rücklaufquote repräsentativ?
Bei Online-Kundenbefragungen im B2C-Bereich liegen die Rücklaufquoten bei etwa 5-20 %. B2B-Kundenbefragungen erzielen 10-40% und Konsumenten-Befragungen (Access-Panels) 20-70% Rücklauf. Sie werden selten alle ausgewählten Personen an einer Umfrage erreichen, was zwangsläufig zu einer Verzerrung der Stichprobe führt.
Was ist eine responsequote?
Die Response-Rate gibt an, wie viele Empfänger direkt auf eine Werbebotschaft reagieren. Die Berechnung ist wie folgt: Die Menge der Personen, die auf eine Werbeaktion antworten, wird durch die Menge der versendeten Briefe geteilt.
Was sind Stichprobenneutrale Ausfälle?
Typische stichprobenneutrale Ausfälle sind z. B. eine falsche bzw. nicht (mehr) existente Adresse, der Umstand, dass die Zielperson verstorben ist oder die Feststellung, dass die vermeintliche Zielperson gar nicht zur Grundgesamtheit gehört (vgl.
Wie berechnet man die Rücklaufquote?
Die Rücklaufquote bei Online-Umfragen wird wie folgt berechnet: Die Anzahl der Personen, die eine Umfrage durchgeführt und abgeschlossen haben, dividiert durch die Stichprobe, an die die Umfrage gesendet wurde. Diese Zahl wird in der Regel in einem Prozentformat dargestellt.