Was sind Cash Crops Erdkunde?
Marktfrüchte, auch Cash Crops genannt, sind landwirtschaftliche Kulturen, die zu Verkaufs- oder Exportzwecken und somit zur Gewinnerzielung gepflanzt werden, im Unterschied zu Subsistenzkulturen, die der Selbstversorgung des Landwirts dienen (z.B. für Viehfutter oder Nahrungsmittel für die Familie).
Wo werden Cash Crops angebaut?
Afrikas führende Tabakerzeuger sind Simbabwe und Tansania, kleinere Erzeugerländer sind Malawi, Sambia, Südafrika, Uganda und Kenia. Neben den „Cash Crops“ zur Produktion von Genussmitteln beteiligt sich Afrika auch in kleinerem Umfang an der Deckung des Weltbedarfs an Baumwolle.
Was sind typische Cash Crops?
Cash Crops sind Produkte aus der Landwirtschaft, die in Entwicklungsländern angebaut werden, um sie in Industrieländer zu verkaufen. Typische Cash Crops sind Kakao, Kaffee und Bananen.
Was ist der Nachteil von Cash Crops?
Nahrungsmittelsicherheit. Kritiker wie Food First halten den Anbau von Cash Crops für eine Gefahr für die Ernährungssicherheit. Laut Moore Lappé und Collins (1977) ist die Ernährung armer Bevölkerungsschichten nicht mehr sichergestellt, wenn Entwicklungsländer ihre Nahrungsmittelproduktion exportieren.
Was sind Exportkulturen?
Exportkulturen, in der entwicklungspolitischen Diskussion häufig auch als cash crops (im Gegensatz zu food crops) bezeichnet, sind landwirtschaftliche Erzeugnisse, die meist in Plantagenwirtschaft für den Weltmarkt produziert werden. Wichtige Exportkulturen sind Kaffee, Kakao, Tee, Baumwolle und Tabak.
Ist Hirse ein Cash Crop?
Hierzu zählen wichtige Produkte der lokalen Nahrungsmittelproduktion, wie zum Beispiel Hirse, Mais, Bataten, Yams oder Maniok. Das Gegenteil sind die Cash Crops, die hauptsächlich zum Verkauf auf dem Markt angebaut werden.
Was wird alles in Afrika angebaut?
Zu den meist angebauten landwirtschaftlichen Produkten zählen Reis, Hirse, Mais, Jamswurzel, Maniok, Okra, Bananen, Kaffee, Baumwolle, Kakao, Erdnüsse, Palmöl, und Datteln. Trotz Armut und wiederkehrender Nahrungsmittelkrisen sind Experten sich einig: Afrika hat das Potential, sich selbst zu ernähren.
Was ist Exportkultur?
Was ist ein Dauerfeldbau?
Dauerfeldbau, ganzjähriger Anbau von Feldfrüchten ohne Unterbrechung durch eine Vegetationsruhe (Frost, Trockenheit); wird vor allem in besonders günstigen Gebieten der Tropen praktiziert.