Was ist das Besondere an den Darwinfinken?
Darwinfinken sind etwa 20 Zentimeter groß und unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Form und Größe ihres Schnabels sowie ihrer unterschiedlichen Lebens-, speziell Ernährungsweisen. Auch ihre Gesänge sind unterschiedlich.
Was hat es mit den Darwinfinken auf sich?
Die Darwinfinken bilden ein Musterbeispiel für adaptive Radiation ( Farbtafel ) und ökologische Einnischung (ökologische Nische) und trugen wesentlich zur Begründung der Evolutionstheorie Darwins bei. Der Abstand zwischen den Galapagosinseln bot Separationsbedingungen, welche die Artbildung begünstigten.
Wann entdeckte Darwin die Finken?
Charles Darwin & Galapagos Finken 1835 brachte das Beagle-Schiff den englischen Botaniker Charles Darwin auf die Galapagos-Inseln, wo er eine Vogelart fand, die die Naturgeschichte für immer prägen würde – den Galapagos-Finken.
Warum haben Darwinfinken unterschiedliche Schnäbel?
Obwohl nah verwandt, haben Darwinfinken sehr unterschiedliche Schnabelformen: Manche besitzen eher zierliche Schnäbel zum Insektenfressen. Körnerfresser dagegen haben kräftigere Schnäbel. Mit der Öffnung ihres Schnabels können die Vögel offensichtlich die Feinabstimmung ihrer Gesänge beeinflussen.
Was macht ein Spechtfink?
Der Spechtfink bearbeitet das Werkzeug, um so besser nach den wirbellosen Beutetieren wie zum Beispiel Maden in den Baumlöchern stochern zu können. Das gleiche Werkzeug kann oft an vielen verschiedenen Bäumen verwendet werden.
Wie viele Darwinfinken Arten gibt es?
Es handelt sich dabei um 18 sehr eng verwandte Arten, die alle von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen. Ihre nächsten Verwandten sind nicht, wie der Name nahelegt, die Finken, sondern finkenähnliche Singvögel, die früher zu den Ammern (Emberizidae), heute aber zu den Tangaren (Thraupidae) gezählt werden.
Was macht der Spechtfink?
Wie viele darwinfinken Arten gibt es?
Wann war Darwin auf den Galapagos-Inseln?
1835
1835 erreichte Darwin die Galapagos-Inseln.
Wie kam es zur Ausbildung der unterschiedlichen Schnabelformen?
Forschern der Universitäten Princeton und Uppsala ist es gelungen, jene Gene zu identifizieren, die den Darwinfinken ihre berühmten Schnabelformen verleihen. Die gemeinsamen Vorfahren der Vögel begannen etwa vor zwei Millionen Jahren mit der Besiedlung der Galapagosinseln.
Können sich die Darwinfinken untereinander fortpflanzen?
Jetzt können sie sich auch nicht mehr mit den anderen Darwinfinken-Arten fortpflanzen oder ihre Nachkommen sind unfruchtbar (Reproduktive Isolation). Die verschiedenen Finkenarten stehen jetzt auch nicht mehr in Konkurrenz um Nahrung oder Lebensraum.
Was isst der Spechtfink?
Lebensweise. Diese Vögel ernähren sich von wirbellosen Tieren wie Insekten und deren Maden, die sie mit Hilfe von Kaktusstacheln oder dünnen Zweigen unter der Rinde oder aus Ritzen hervorpulen, wenn sie sie nicht mit ihrem spitzen Schnabel erreichen.