Was bewirkt die hohe neuronale Konvergenz in der Retina?
Demgegenüber ermöglichen größere rezeptive Feldzentren mit hoher Konvergenz eine höhere Lichtempfindlichkeit, was bei abnehmender Helligkeit von Bedeutung ist. Die Prinzipien retinaler Signalverarbeitung werden im Folgenden am Beispiel des photopischen Sehens (Tageslicht) mit den Zapfen beschrieben.
Was machen Bipolarzellen?
Die Bipolarzelle ist ein bipolares Neuron, also ein Neuron mit einem Axon und einem Dendriten das in der mittleren Schicht der Netzhaut liegt. Es übermittelt die sensorische Information von den Photorezeptoren zu den Ganglienzellen. Die Stäbchen sind Lichtsinneszellen mit hoher Lichtempfindlichkeit.
Welche Zellen der Netzhaut können Aktionspotentiale bilden?
Die Ganglienzellen sind die einzigen Zellen der Netzhaut, die Aktionspotenziale ausbilden können; bei den übrigen retinalen Neuronen ist die Erregungsleitung elektrotonisch. Fortgeleitet werden diese Aktionspotenziale im Auge über die als innerste Netzhautschicht verlaufenden Nervenfasern.
Wie sind Stäbchen und Zapfen mit den Schalt und Ganglienzellen verknüpft?
Die Photorezeptoren (Zapfen und Stäbchen) sind durch die Bipolarzellen mit den Ganglienzellen verbunden, die die elektrischen Signale zur endgültigen Verarbeitung ins Gehirn weiterleiten. Dabei sind stets viele lichtempfindliche Sinneszellen mit einer bipolaren Zelle in der äußeren plexiformen Schicht verknüpft.
Welche Zellen können Lichtreize verarbeiten?
Neuronale Verarbeitung der Lichtreize. Wenn Du Dir noch einmal das Netzwerk der Neuronen in der Retina in Erinnerung rufst, so stellst Du fest, dass in dem Schaltkreis Konvergenz besteht: 27 Photorezeptoren konvergieren auf 11 Bipolarzellen, diese wiederum auf 8 Ganglienzellen.
Was machen Ganglienzellen?
Was machen Amakrinzellen?
Amakrine Zellen stehen sowohl mit den Axonen der Bipolarzellen, als auch mit den Dendriten der Ganglienzellen in Kontakt. Sie sorgen für eine horizontale Assoziation und modifizieren wahrscheinlich die Signale, die an die Ganglienzellen weitergeleitet werden. Ihre genaue Funktion ist noch nicht geklärt.
Wie hoch ist die Anzahl der verschiedenen Zelltypen in der Netzhaut?
Sie sind die Ausgangsneurone der Netzhaut und leiten die visuelle Information über den Sehnerv (Nervus opticus) weiter zur nächsten Schaltstation im Gehirn, dem Corpus geniculatum laterale. Insgesamt lassen sich mindestens 30 Ganglienzelltypen unterscheiden.
Welche Aufgabe haben die Ganglienzellen?
Funktion. Die Ganglienzellen sind die einzigen Nervenzellen in der Netzhaut, die Aktionspotenziale ausbilden können. Photorezeptoren und Bipolarzellen können keine Aktionspotenziale bilden, wohl aber Neurotransmitter ausschütten.