Ist Homeoffice produktiv?

Ist Homeoffice produktiv?

In einer Befragung des Fraunhofer IAO unter 2.000 Angestellten Anfang November gab jeder Vierte (39 Prozent) an, im Homeoffice produktiver zu arbeiten. 44 Prozent sahen keinen Leistungsunterschied zwischen dem Arbeiten zu Hause und im Büro – und nur jeder Fünfte (18 Prozent) empfand die Büroarbeit als produktiver.

Warum ist Homeoffice nicht gut?

Ein nicht zu unterschätzender Nachteil des Arbeitens im privaten Umfeld ist die Gefahr der Überlastung. Anders als im Büro, fehlt beim Home-Office die klare Trennlinie zwischen Arbeit, Pause und Feierabend. Statt den Arbeitnehmer zu entlasten, bringt Home-Office oft mehr Stress mit sich.

Wie effektiv ist Homeoffice?

Denn dass Menschen, die von zuhause aus arbeiten, besonders effektiv sind, das ist sogar wissenschaftlich belegt. Forscher der Universität Stanford fanden heraus, dass ihre Produktivität um 13 % höher ist und sie seltener krank sind. Beschäftigte im Home-Office fühlen sich zudem mit ihrem Betrieb enger verbunden.

Ist Homeoffice Pflicht?

Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten, soweit keine betrieblichen Gründe entgegenstehen. Für Beschäftigte, die nicht im Homeoffice arbeiten können, haben die Arbeitgeber durch geeignete Maßnahmen den gleichwertigen Schutz sicherzustellen.

Wie viel Prozent arbeiten im Homeoffice?

Während vor der Krise vier Prozent der Beschäftigten von zu Hause aus arbeiteten, waren es im ersten Lockdown im April 2020 rund 30 Prozent. Auch Ende Januar 2021 arbeitete aufgrund hoher Corona-Infektionszahlen wieder knapp ein Viertel der Erwerbstätigen ausschließlich oder überwiegend im Homeoffice.

Wie lange noch Homeoffice?

Wichtiger Bestandteil der Corona-Arbeitsschutzverordnung ist die Verpflichtung der Arbeitgeber zum Angebot von Homeoffice, sofern nicht zwingende betriebliche Gründe entgegenstehen. Die Corona-Arbeitsschutzverordnung wird bis 30. Juni 2021 verlängert.

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