Was ist eine übermittlungssperre?
Übermittlungssperren bzw. Widerspruchsrechte. Sie haben die gesetzlich verankerte Möglichkeit, bestimmten Datenübermittlungen zu widersprechen. Sie können dies zeitgleich mit Ihrer An- oder Ummeldung erledigen oder auch nachträglich.
Was ist eine Übermittlungssperre im Melderegister?
Eine Auskunftssperre im Melderegister wird eingetragen, wenn der Antragsteller glaubhaft macht, dass durch eine Melderegisterauskunft eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen entstehen kann.
Was sind übermittlungs und Auskunftssperren?
1 Bundesmeldegesetz wird eingerichtet, wenn eine Gefahr für Leib und Leben der Person besteht. Sie bewirkt, dass jegliche Weitergabe der Meldedaten an nicht-öffentliche Stellen (z. B. Voraussetzung für die Eintragung dieser Auskunftssperre ist eine konkrete Gefahr für Leib und Leben des Betroffenen.
Welche Auskunftssperren gibt es?
Melderegister – Auskunftssperre beantragen
- Adressbuchverlage.
- Presse, Rundfunk und Mandatsträger zur Veröffentlichung von Alters- und Ehejubiläen.
- Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen bei Wahlen und Abstimmungen.
- die Bundeswehr.
Wie lange gilt übermittlungssperre?
Übermittlungssperren gelten ohne Befristung. Für eine Auskunftssperre müssen Sie triftige Gründe gegenüber der Meldebehörde glaubhaft machen. Dazu können Tatsachen dienen, die eine Gefährdung Ihrer oder anderer Personen glaubhaft machen.
Wem gegenüber darf das Einwohnermeldeamt Auskunft über meine Adresse geben?
Die Meldebehörden dürfen jedem, der eine schriftliche Anfrage stellt, eine einfache Auskunft aus dem Melderegister erteilen: Vor- und Familienname, Doktorgrad und die aktuelle Anschrift kann jeder Anfragende über jeden gemeldeten Einwohner Deutschlands leicht herausbekommen.