Was ist ein statuskennzeichen?
Was ist ein Statuskennzeichen? Bei Einstellung eines Arbeitnehmers prüfen Sie als Arbeitgeber, ob es sich bei der Beschäftigung um eine sozialversicherungspflichtige oder –freie Beschäftigung handelt. Fragen zum Statuskennzeichen beantwortet Ihnen gern unser Arbeitgeber-Serviceteam.
Was bedeutet statuskennzeichen 2?
Statuskennzeichen 1: Der Arbeitnehmer ist Ehegatte, Lebenspartner oder Abkömmling (Kinder, Adoptivkinder, Enkel oder Urenkel, nicht aber Stief- und Pflegekinder) des Arbeitgebers. Statuskennzeichen 2: Der Beschäftigte ist geschäftsführender Gesellschafter einer GmbH.
Was ist der Sozialversicherungsstatus?
Der Sozialversicherungsstatus ist bei den meisten Menschen eindeutig. Insbesondere Arbeitnehmer unterliegen für gewöhnlich der Sozialversicherungspflicht. Sie müssen Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung, sowie die Renten-, Arbeitslosen und Unfallversicherung zahlen.
Wer beantragt das Statusfeststellungsverfahren?
Das Verfahren findet auf Grundlage von § 7a SGB IV statt und kann von jeder Person beantragt werden, die berechtigte Zweifel an ihrem Sozialversicherungsstatus hat. Neben der Durchführung auf Antrag gibt es auch noch die automatische Durchführung des Statusfeststellungsverfahrens.
Wann macht man ein Statusfeststellungsverfahren?
Eine Statusfeststellung von Gesetzes wegen findet insbesondere immer dann statt, wenn ein Arbeitgeber ein Beschäftigungsverhältnis mit einem Ehe- oder Lebenspartner, einem Familienangehörigen oder einem Gesellschafter des Unternehmens zur Sozialversicherung anmeldet.
Was ist ein Sozialversicherungsrechtliches Statusverfahren?
Auftraggeber und Auftragnehmern bzw. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können dieses Statusfeststellungsverfahren beantragen, von Amts wegen wird es eingeleitet wenn ein Angehöriger des Arbeitgebers für eine Tätigkeit angemeldet wird, oder ein geschäftsführender Gesellschafter einer GmbH angemeldet werden soll.