Für was hilft Eibischtee?
Entzündungen und Reizungen der Schleimhaut sowie Reizhusten werden so gelindert. Dabei wird Eibisch in der Regel in Form von Hustensaft oder Tee verwendet. Äußerlich angewendet soll ein Umschlag aus Eibisch-Tee zudem gegen feuchte Ekzeme und rissige Haut helfen.
Wie erntet man Eibisch?
Echten Eibisch ernten Blätter und Blüten am besten während des Sommer immer wieder pflücken. Zum Trocknen auf einem Tuch ausbreiten und an einen schattigen, luftigen Platz stellen. Die getrockneten Blätter und Blüten dann in einem dunklen Gefäß aufbewahren. Die Wurzeln werden im Herbst ausgegraben.
Wie sieht die Pflanze Eibisch aus?
Der Echte Eibisch ist eine aufrechte, mehrjährige krautige Pflanze mit kräftigen Sprossachsen (Stängeln). Er erreicht eine Größe von 60 bis 150 cm und blüht von Juli bis August. Die gestielten Laubblätter sind wechselständig. Sie sind eiförmig, teils drei- bis fünflappig, gesägt, spitz und samtig-flzig behaart.
Wann blüht echter Eibisch?
Die Blüten des Echten Eibischs erscheinen von Juli bis September büschelweise in den Blattachseln. Es handelt sich um drei bis fünf Zentimeter große, weiße bis blassrosafarbene Blüten mit sechs bis neun Außenkelchblättern, die leicht duften.
Was macht man aus Eibischwurzeln?
Anwendung: Bei Beschwerden im Rachen, Magen oder bei Husten, solltest du zwei Tassen Eibischwurzel-Tee am Tag trinken. Bei Entzündungen im Rachenbereich, kannst du mit der Mischung gurgeln und den Mund so durchspülen.
Ist Eibisch mehrjährig?
Ja, der Echte Eibisch ist mehrjährig. Je nachdem, ob der Winter streng oder wärmer verläuft, verliert er nur seine Blätter oder friert vollständig zurück. Das Wurzelwerk ist aber winterhart und treibt im nächsten Frühjahr wieder aus.
Wo findet man Eibisch?
Im Westen ist er in Südeuropa vom Balkan über Italien bis zur Iberischen Halbinsel zu finden. Der Eibisch bevorzugt die salzhaltigen Böden küstennaher Gebiete, kommt aber auch mit anderen Böden recht gut zurecht. In Mitteleuropa wird er bevorzugt in Gärten kultiviert.
Wie giftig ist Eibisch?
Keine. Giftig durch: Die Wildformen enthalten fettes Öl, Schleim, Apfel-, Zitronen-, Hibiscus-, Ascorbinsäure. Die Inhaltsstoffe der Zuchtformen sind unterschiedlich.
Was ist eine Eibischwurzel?
ist eine Staude aus der Familie der Malvengewächse (Abb. 1), die im Englischen als „marshmallow“ bezeichnet wird. Die gleichnamigen Schaumsüßwaren wurden ursprünglich unter Verwendung von Eibischwurzelextrakt produziert, während heute Gelatine hierzu als Konsistenzgeber dient.