Wo auf der Welt gibt es Igel?

Wo auf der Welt gibt es Igel?

Igel sind auf die Alte Welt beschränkt, sie kommen in Europa, Afrika und Teilen Asiens vor. In Amerika fehlen sie ebenso wie in Australien.

Warum gibt es so wenig Igel?

Durch Pestizideinsatz, Insektensterben, dichte Bebauung und fehlende Brachflächen finden die Stacheltiere immer weniger Nahrung und Lebensräume.

Wie gebären Igel?

Für die Aufzucht des Nachwuchses ist das Weibchen zuständig. Eine Igelfamilie im herkömmlichen Sinne gibt es nicht, Igelmütter sind alleinerziehend. Igelbabys haben bereits bei der Geburt Stacheln – allerdings weiche und weiße. Die meisten Igelkinder kommen im August auf die Welt, manche noch im September.

Wann gibt es igelbabys?

Sensibler Nachwuchs Sommerzeit ist bei Igeln Familienzeit: Ab Anfang Juli – in der Rheinebene sogar schon ab Ende Mai − beginnt in manchen Gegenden Deutschlands die Wurfzeit bei den kleinen Säugetieren. Im Rest der Republik kommt der stachelige Nachwuchs dann von August bis zur zweiten Septemberwoche zur Welt.

Wie heisst das Nest von Igel?

Igelba- bys sind Nesthocker. 7. Der Igel beginnt seinen Winterschlaf. Der Winter ist kalt und die Nahrung ist knapp.

Wie lange gibt es Igel?

Die Igel überleben nämlich auch ohne Menschen gut. Die Stachelkugeln gehören zu den ältesten echten Säugetieren. Als Erfolgsmodell der Evolution gibt es Igelartige seit rund 60 Millionen Jahren auf der Erde.

Haben Igel immer den gleichen Schlafplatz?

Tagsüber schlafen die Igel in ihrem Unterschlupf unter Gebüsch oder im hohen Gras. Erst in der Dämmerung beginnt ihre aktive Phase in der sie auf Nahrungssuche gehen. Igel sind standorttreu, das heißt sie bleiben wenn möglich im Laufe ihres Lebens im selben Gebiet.

Warum sterben kleine Igel?

Junge Igel fallen erst bei längerem Frost, oft im Dezember, in den Winterschlaf. Wird ihr Winterquartier im Februar zerstört, bedeutet das meist ihr Todesurteil.

Wo bekommt der Igel seine Jungen?

Die Männchen haben mit der Aufzucht der Jungen nichts zu tun. Im Laufe des Sommers bauen sich Igel je nach ihrem momentanen Aufenthaltsort mehrere oft schlampige Nester, die aber selten längere Zeit benützt werden. Sorgfältiger konstruiert sind Nester, in denen Igelmütter ihren Nachwuchs aufziehen.

Wo baut der Igel sein Nest?

Igel verstecken sich tagsüber in Schlafnestern aus Laub und Gras, z.B. unter umgestürzten Baumstämmen, in Hohlräumen, Höhlungen, hinter angelehnten Brettern oder in Laub-, Reisig- oder Komposthaufen. Es gibt immer mehrere, in ihrem Aktionsraum verteilte Schlafnester, zwischen denen sie wechseln.

Wie lange bleiben Igel im Nest?

Die Igelin säugt den Nachwuchs sechs Wochen lang, die Männchen haben mit der Aufzucht der Jungen nichts zu tun. Im Alter von drei bis vier Wochen verlassen die Jungen erstmals das Nest und unternehmen selbständig Ausflüge, bei denen sie damit beginnen, auch feste Nahrung aufzunehmen.

Wo bekommt Igel Nachwuchs?

Wie führen sie das Igel-Jahr durch?

Vom großen Hunger im Frühjahr über die Paarungszeit im Sommer und kleine Igelbabys mit ihren ersten Stacheln bis hin zur hektischen Nahrungssuche im Herbst, mit der sich Igel für den Winterschlaf rüsten, führen wir Sie durch das Igel-Jahr.

Was sind die bekanntesten Igel-Arten in Europa?

Die wohl bekanntesten Igel-Arten, die in Europa leben sind der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) und der Nördliche Weißbrustigel (Erinaceus roumanicus). Die Unterscheidung fällt recht leicht, da der Weißbrustigel, wie der Name schon sagt, gut durch seine sehr helle Fellfärbung an der Brust zu erkennen ist.

Was ist die Gesetzeslage zum Thema Igel überwintern?

Die Gesetzeslage zum Thema „Igel überwintern“ ist eindeutig. Nach Bundesnaturschutzgesetz § 42 ist es verboten, Wildtiere der „besonders geschützten Art“ – und Igel gehören ausdrücklich dazu – zu töten, zu verletzen oder zu fangen. Aber das Gesetz erlaubt, Igel mit zu nehmen und zu pflegen, wenn sie Hilfe benötigen.

Wie lebt der Igel im heimischen Garten?

Der Igel lebt bevorzugt in Wäldern, Gras- und Kulturlandschaften, die nicht zu feucht sind. Auch ruhige und sichere Bereiche im heimischen Garten werden gerne als Unterschlupf angenommen, wenn die Tiere dort ungestört ein- und ausgehen können.

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