Was entsteht in der Röntgenröhre?
In RÖNTGEN-Röhren werden Elektronen stark beschleunigt und treffen dann auf eine Anode aus Metall. Beim Abbremsen der Elektronen im Anodenmaterial entsteht RÖNTGEN-Strahlung (Bremsstrahlung und Charakteristische Strahlung) und Wärme. Die Wellenlänge von RÖNTGEN-Strahlung liegt etwa zwischen 1nm und 1pm.
Wie ist ein Röntgenröhre aufgebaut?
Eine Röntgenröhre ist eine spezielle Elektronenröhre zur Erzeugung von Röntgenstrahlen. Sie besteht in ihrer einfachsten Form aus einer Kathode und einer Anode, auf die unter Hochspannung beschleunigte Elektronen aus der Kathode aufprallen.
Warum werden in einer Röntgenröhre vorzugsweise Materialen mit einer hohen Protonenzahl für den Brennfleck einer Anode verwendet?
Das Anodenmaterial muss wegen dieser starken Wärmebelastung einen hohen Schmelzpunkt und eine gute Wärmeleitfähigkeit besitzen. Ausserdem sollte die Anode im Bereich des Brennflecks aus einem möglichst schweren Material bestehen, um viel Bremsstrahlung produzieren zu können.
Warum muss die Röntgenröhre im Vakuum sein?
Im Vakuum können die Elektronen durch Hochspannung annähernd auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden. Die Elektronen werden durch die Röhrenspannung auf ihrem Weg von der Kathode zur Anode beschleunigt. Die Stelle, an der die Elektronen auf der Anode auftreffen, wird als wahrer Brennfleck oder Fokus bezeichnet.
Wie entsteht ein röntgenspektrum?
Im kontinuierlichen Röntgenspektrum können charakteristische Linien identifiziert werden, die sog. charakteristische Röntgenstrahlung. Ursache sind Übergänge von Elektronen zwischen spezifischen energetischen Elektronenschalen (K-Schale, L-Schale, M-Schale,…).
Wo wird die Röntgenstrahlung angewendet?
Heute werden Röntgenstrahlen in der täglichen Routine bei der bildgebenden Diagnostik von zahlreichen Krankheiten angewendet. Die konventionelle Radiographie wird zum Beispiel zur Röntgenuntersuchung der Lunge, der Knochen und der Zähne unzählige Male eingesetzt, um nur einige zu nennen.
Was ist die Anwendung der Bremsstrahlung?
Anwendung der Bremsstrahlung Bei Teilchenbeschleunigern (vor allem beim Synchrotron) und bei Speicherringen wird bei der Ablenkung von geladenen Teilchen durch ein Magnetfeld Bremsstrahlung frei, die in diesen Zusammenhängen Synchrotronstrahlung genannt wird.
Wie entsteht die Bremsstrahlung in Röntgengeräten?
In Röntgengeräten macht man sich den Effekt der Bremsstrahlung im Dienste der Medizin zu Nutze. Die Bremsstrahlung entsteht unter anderem auch durch die im Vakuum einer Bildröhre beschleunigten Elektronen beim Auftreffen auf die Bildmaske, wenn auch nur in einem geringem Maße und großer Streuung.
Wie steigt die Intensität der Bremsstrahlung?
Mit steigender Beschleunigungsspannung verschiebt sich die Kurve des Spektrums zu höheren Photonenenergien hin. Auch die relative Intensität der Bremsstrahlung wächst mit der Beschleunigungsspannung.
Was ist eine Röntgenbremsstrahlung?
Erzeugung von Röntgenbremsstrahlung durch Abbremsung eines schnellen Elektrons im Coulombfeld eines Atomkerns (schematische Darstellung) Bremsstrahlung ist die elektromagnetische Strahlung, die entsteht, wenn der Impuls eines geladenen Teilchens, z. B. eines Elektrons, geändert wird.