Ist MS wirklich so schlimm?
Kann man an MS sterben? Multiple Sklerose ist keine tödliche Erkrankung. Symptome wie Atem- oder Schluckstörungen können allerdings lebensbedrohliche Komplikationen nach sich ziehen, etwa eine schwere Lungenentzündung. „Das passiert aber mittlerweile nur noch sehr selten“, beruhigt Judith Haas.
Was kann bei MS alles passieren?
Was passiert bei Multiple Sklerose? Bei der Krankheit richtet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper. Dabei kommt es im zentralen Nervensystem zu Entzündungen, die dazu führen, dass das Myelin der Nervenfasern beschädigt oder sogar zerstört wird.
Welche Arten von MS gibt es?
Formen der MS
- Schubförmig remittierende MS (RRMS)
- Primär progrediente MS (PPMS)
- Sekundär progrediente MS (SPMS)
- Klinisch isoliertes Syndrom (KIS)
Kann MS in jedem Alter auftreten?
An Multipler Sklerose kann man in jedem Alter erkranken. Meist treten die ersten Symptome jedoch zwischen 20 und 40 Jahren auf.
Was ist das Erscheinungsbild der MS?
Das Erscheinungsbild der MS ist sehr vielgestaltig. Die meisten Anfangsbeschwerden können auch denen anderer Krankheiten entsprechen, daher kann es sogar für einen erfahrenen Arzt schwierig sein, die Krankheitszeichen bereits im Frühstadium exakt einzuordnen.
Ist die Ursache der MS noch nicht geklärt?
Die Ursache der MS ist noch nicht geklärt. Vermutet wird ein ganzes Bündel an Ursachen. Während einzelne Faktoren alleine vermutlich nicht die Erkrankung auslösen, scheinen mehrere Bedingungen zusammentreffen zu müssen, um die MS zu verursachen (multifaktorielle Entstehung).
Was können MS-Symptome betreffen?
MS-Symptome können u. a. die Augen betreffen, aber auch die Gelenke, z. B. die Beine, den Kopf oder den Rücken. Besonders am Anfang der MS-Erkrankung entzündet sich häufig der Sehnerv von MS-Erkrankten. Betroffene haben dann mit Sehstörungen zu kämpfen, die auf unterschiedliche Art in Erscheinung treten.
Wann wird eine MS-Erkrankung diagnostiziert?
Eine MS-Erkrankung wird zumeist im frühen Erwachsenenalter diagnostiziert. Der weltweite Altersdurchschnitt liegt bei 33 Jahren. (1) So mysteriös wie die Erkrankung selber ist, so unklar sind auch die Ursachen, die dazu führen, dass die schützende Myelin-Schicht der Nervenfasern angegriffen wird.