Warum Traubenzucker bei niedrigem Blutdruck?
Durch die Schwerkraft unterstützt, erreicht mehr Blut das Gehirn, es wird wieder mit Sauerstoff und Glukose versorgt. Bei einer Ohnmacht erlangt man nach wenigen Sekunden das Bewusstsein zurück. Ein Stück Traubenzucker und ein Glas Wasser helfen oft zusätzlich, wieder auf die Beine zu kommen.
Warum ist ein zu niedriger Blutzuckerspiegel gefährlich?
Ein zu niedriger Blutzuckerspiegel ist vor allem für das Gehirn gefährlich, weil es auf Zucker als Energiequelle angewiesen ist. Auf den Mangel reagiert der Körper mit Stresssymptomen wie Schwitzen, Herzrasen und Zittern. Eine schwere Unterzuckerung ist sogar lebensbedrohlich. Davon sind vor allem Diabetiker immer wieder betroffen.
Ist der Blutdruck bei Diabetikern zu niedrig?
Blutdruck bei Diabetikern darf nicht zu niedrig sein. Im Rahmen einer Diabetes-Therapie erhalten Diabetiker oft auch Medikamente, um den Blutdruck niedrig zu halten. Aktuelle Studienauswertungen belegen nun, dass es sinnvoll ist, nicht nur nach oben, sondern auch nach unten Grenzwerte des Blutdrucks festzulegen.
Wie entsteht ein zu niedriger Blutzucker bei Diabetes?
Ein zu niedriger Blutzuckerwert entsteht durch: eine Insulinüberdosierung bei der Diabetes-Behandlung Insulinüberproduktion bei Bauchspeicheldrüsenerkrankung Störungen im Hormonhaushalt, beispielsweise durch eine Schilddrüsenunterfunktion starke körperliche Aktivität, wobei nicht genügend Nahrung zugeführt wurde Morbus Addison
Wie hoch ist der Zielblutdruck bei Diabetes?
Die Beobachtung der Blutdruck-Werte und die Behandlung eines zu hohen Blutdrucks sind deshalb Teil der Diabetes-Therapie. Die DDG empfiehlt bisher einen Zielblutdruck, der in Ruhe nicht höher als 130 zu 80 Milligramm Quecksilbersäule (mm Hg) betragen sollte. Bei gesunden Menschen ist ein Blutdruck von 120 zu 80 optimal.