Wie diagnostiziert man Nierenversagen?
Im Blut untersucht der Arzt in erster Linie die Werte Kreatinin und Harnstoff. Sie sind vor allem zur Verlaufskontrolle wichtig. Aus dem Kreatinin-Wert kann der Arzt die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) errechnen. Sie gibt Aufschluss über die Nierenfunktion und erlaubt eine Stadieneinteilung.
Wie diagnostiziert man eine chronische Niereninsuffizienz?
Durch Bestimmung der glomärulären Filtrationsrate (GFR) kann der Arzt feststellen, wie gut die Niere ihre Filterfunktion ausführt. Ist der Wert erniedrigt, liegt eine Niereninsuffizienz vor. Durch eine Urinanalyse werden weitere Werte ermittelt.
Wie gut sind die Nieren beim Ultraschall sehen?
Die Nieren sind im Ultraschall gut zu sehen. Deshalb setzt man das Verfahren bei allen Nierenleiden gerne ein. Der Arzt kann Größe, Form und Lage der Nieren kontrollieren, Nierensteine oder Tumoren sehen und prüfen, ob die Blutzufuhr normal ist. Beim Nieren-Ultraschall liegt man auf dem Rücken oder auf der Seite.
Ist das akute Nierenversagen ausgelöst?
Häufig besteht ein zeitlicher Zusammenhang des akuten Nierenversagens zu einer vorausgegangenen Operation oder einem Kreislaufschock beispielsweise durch einen Unfall mit Blutverlust. Der Arzt forscht zudem nach Medikamenten und anderen Ursachen, die das Nierenversagen ausgelöst haben könnten.
Was ist wichtig für die Diagnose „akutes Nierenversagen“?
Sehr wichtig für die Diagnose „akutes Nierenversagen“ ist der Nachweis von Eiweiß im Urin, das dort normalerweise nicht oder kaum zu finden ist. Außerdem werden unter anderem die glomeruläre Filtrationsrate (GFR), die Urinmenge, das spezifische Gewicht und der Salzgehalt des Urins bestimmt.
Wie äußern sich die Symptome eines Nierenversagens?
Nun äußern sich Symptome wie Müdigkeit, Bluthochdruck und Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit. Eine amerikanische Studie² zeigte, dass sich ab diesem Stadium zudem das Risiko eines akuten Nierenversagens erhöht.