Was ist eine chronische Herzinsuffizienz?
Bei chronischer Herzinsuffizienz handelt es sich um eine fortschreitende Herzerkrankung. Hierbei ist die Pumpfunktion des Herzens vermindert, sodass nicht mehr genügend Blut und damit Sauerstoff und Nährstoffe zu Organen und anderen Körperbereichen gelangen.
Kann man an einer Herzschwäche sterben?
Als schwach gilt das Herz, wenn dieses es nicht mehr schafft, ausreichend Blut in den Körperkreislauf zu pumpen und so die Organe mit Sauerstoff zu versorgen. Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine ernsthafte Erkrankung, die im schlimmsten Fall zum Tode führt.
Wie entsteht eine chronische Herzinsuffizienz?
Herzinsuffizienz entsteht meist, weil die Herzkranzgefäße verkalken. Dabei verengen sich die Gefäße, die den Herzmuskel versorgen, durch Ablagerungen. Die Folge: Der Herzmuskel wird nicht ausreichend versorgt und seine Leistungsfähigkeit nimmt ab. Ähnlich kritisch ist Bluthochdruck.
Was bedeutet die Behandlung der Herzinsuffizienz?
Die Behandlung der Herzinsuffizienz bedeutet Teamarbeit! Neben der vom Arzt verordneten Therapie können Sie selbst mit einem herzgesunden Lebensstil sehr viel dazu beitragen, Ihre Lebensquali- tät zu verbessern. Auch mit einer Herzschwäche ist es heute meist möglich, ein weitgehend normales und aktives Leben zu führen. 5
Wie viel glaubt man an Herzinsuffizienz?
Von denen mit stark fortgeschrittener Herzinsuffizienz glaubten nur fünf Prozent, weniger als ein Jahr zu leben, tatsächlich waren es jedoch auch hier 30 Prozent. Die Mortalität ist danach rund sechsfach höher als von den Patienten angenommen.
Ist übermäßige Schonung für Herzinsuffizienz sinnvoll?
Nach heutigem Forschungsstand ist übermäßige Schonung für ein Leben mit Herzinsuffizienz nicht sinnvoll. Denn ein aktives Leben wirkt sich positiv auf Körper und Seele aus. Sogar Sport in Maßen wird für Herzinsuffizienz-Patienten empfohlen. Dennoch sollte man auf die Anzeichen seiner Erkrankung achten.
Wie viele Herzinsuffizienzpatienten starben in einem Jahr?
In einer Studie wurden Herzinsuffizienzpatienten mehrfach hintereinander befragt, ob sie davon ausgehen, in einem Jahr noch zu leben. Kaum jemand änderte mit der Zeit die Meinung, obwohl in dieser Gruppe jedes Jahr 28 Prozent starben. Der Tod kommt folglich auch für schwer chronisch Kranke zumeist plötzlich und unerwartet.