Was ist das BPD?
Was ist eine Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS)? Bei der Borderline-Störung handelt es sich um eine Persönlichkeitsstörung, die durch Impulsivität und Instabilität von Emotionen und Stimmung, der Identität sowie zwischenmenschlichen Beziehungen charakterisiert ist.
Wie erkennt man bpd?
Sie fühlen dauerhaft eine Leere in sich. Sie werden unangemessen und sehr wütend oder haben Probleme ihre Wut zu kontrollieren. Sie haben vorübergehend paranoide Gedanken oder schwere dissoziative Symptome (ein Gefühl, nicht da oder sich selbst entfremdet zu sein), die durch Stress ausgelöst werden.
Was sind dissoziative Erscheinungen?
Weitere dissoziative Erscheinungen, jedoch unter ICD-10 F48.1 gelistet und erst ab DSM-5 ausdrücklich den Dissoziationen zugerechnet: Depersonalisation: Hierbei handelt es sich um eine Veränderung der Selbstwahrnehmung: die Person fühlt sich fremd im eigenen Körper – sie beobachtet sich von außen.
Welche Faktoren fördern die Auslösung dissoziativer Symptome?
Die Auslösung dissoziativer Symptome wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Eine Reihe persönlicher Eigenschaften, wie Hypnotisierbarkeit, Verträumtheit, Neigung zu Phantasien und besondere Offenheit für Erlebnisse erhöhen die Wahrscheinlichkeit dissoziativer Symptome.
Was sind die Ursachen von dissoziativen Störungen?
Im Fall von dissoziativen Störungen sind funktionelle und anatomische Abweichungen im Gehirn – beim Vergleich von Gruppendaten – festgestellt worden. Bezüglich der Ursachen besteht weitgehende Einigkeit, dass man von einem Zusammenwirken bestimmter persönlicher Voraussetzungen und – in der Regel – traumatischer Erlebnisse ausgehen sollte.
Was ist bei dissoziativen Krampfanfällen möglich?
Bei dissoziativen Krampfanfällen (F44.5) kommt es zu plötzlichen und unerwarteten krampfartigen Bewegungen, die einem epileptischen Anfall ähnlich sein können. Es kommt allerdings nicht zum Bewusstseinsverlust. Stattdessen ist jedoch ein stupor- oder tranceähnlicher Zustand möglich.