Was bedeutet die Krankheit Cluster?
Der englische Begriff Cluster bedeutet „Anhäufung“. Das heißt, heftige Kopfschmerzen treten bis zu 8-mal am Tag auf – selten noch häufiger. Sie kommen oft nachts und dauern 15 Minuten bis 3 Stunden. Fachleute nennen diese Schmerz-Phasen aktive Cluster-Perioden.
Wie wird Cluster-Kopfschmerz diagnostiziert?
Diagnose von Cluster-Kopfschmerzen Es gibt bisher kein Untersuchungsverfahren mit dem Cluster-Kopfschmerz eindeutig nachgewiesen werden kann. Bei jedem Clusterpatienten sollte einmalig ein Computertomografie oder eine Kernspintomographie des Schädels durchgeführt werden.
Wie lange dauert der Cluster-Kopfschmerz?
Über einige Wochen bis Monate hinweg können täglich bis zu acht Schübe entstehen. Anschließend folgen Zeiten, die mehrere Monate andauern und völlig ohne Symptome von Cluster-Kopfschmerzen ablaufen. Patienten mit einem episodischen Cluster-Kopfschmerz leiden vor allem im Frühjahr und Herbst unter Attacken.
Welche Schmerzmittel sind bei einem Cluster-Kopfschmerz wirkungslos?
Die Behandlung von Cluster-Kopfschmerz ist häufig schwierig. Betroffene sollten sich auf jeden Fall an einen darauf spezialisierten Arzt wenden. Die üblichen Schmerzmittel zur Behandlung von Kopfschmerzen (Aspirin, Ibuprofen, Diclofenac und selbst Opioide) sind bei einem Cluster-Kopfschmerz meist absolut wirkungslos.
Welche Medikamente helfen bei der Clusterkopfschmerz-Therapie?
Viele Patienten sprechen auf eine Therapie gut an, sodass sich Stärke und Häufigkeit der einseitigen Kopfschmerzen verbessern. Bei der Clusterkopfschmerz-Therapie bleiben gängige Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure meist wirkungslos.
Wie lange taucht der Cluster-Kopfschmerz auf?
Cluster-Kopfschmerz: Krankheitsverlauf und Prognose. Der Cluster-Kopfschmerz verläuft chronisch-rezidivierend. Das bedeutet, er taucht über viele Jahre hinweg immer wieder auf. Etwa 80 Prozent der Patienten berichten auch 15 Jahre nach der ersten Attacke von erneutem Auftreten der Cluster-Kopfschmerzen.