Wie Verhalten sich borderliner in einer Beziehung?
Eine Borderline-Beziehung ist geprägt von intensiven Emotionen – in einem Moment euphorisch und idealisierend, im nächsten Moment wütend und aggressiv. Neue Beziehungen erleben Menschen mit Borderline zunächst als aufregend und berauschend. Sobald die ersten Konflikte auftreten, kippen Stimmung und Gefühle.
Wie viele Borderline Typen gibt es?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterscheidet zwei Borderline-Typen: den impulsiven Borderline-Typ, der vor allem durch Impulsivität und Unberechenbarkeit auffällt, und den Borderline-Typ, der vor allem durch ein gestörtes Selbstbild und Beziehungsverhalten geprägt ist.
Sind alle borderliner gleich?
Jedes Jahr bekommen 1-2% der Menschen die Diagnose Borderline-Störung. Männer und Frauen sind zirka gleich häufig betroffen. In der psychiatrischen Klinik machen Menschen mit Borderline-Störungen etwa 15-25% aller stationären und 10% der ambulanten Patienten aus.
Was sind typische Borderline-Symptome?
Typische Borderline-Syndrom-Symptome sind Stimmungsschwankungen und Gefühlsstürme. Die Patienten erleben täglich eine Achterbahnfahrt von Gefühlen, die sie nicht kontrollieren können. Der Auslöser für diese intensiven Emotionen können geringfügig erscheinen, doch Borderliner reagieren sehr sensibel auf äußere Ereignisse.
Was ist die Borderline-Störung?
Die Borderline-Störung gehört zu den Persönlichkeitsstörungen. Also zu den Störungen, die bei Menschen dazu führt, dass ihr inneres Erleben und Verhalten wirklich dauerhaft und tiefgreifend so deutlich von gesellschaftlichen Normen und Werten abweicht, dass es zu viel Leid und Beeinträchtigung in der Lebensführung kommen kann.
Wie geht es mit Borderline zu mildern?
Begeben sich Betroffene in Behandlung bei einem Therapeuten oder in eine psychiatrische Klinik, geht es vor allem darum, mit der Krankheit leben zu lernen und die Borderline-Symptome zu mildern. Dies geht in einer langfristig angelegten Therapie.
Was passiert bei Borderline-erkrankten?
Bei Borderline-Erkrankten ist bekannt, dass viele von ihnen Gewalt, sexuelle Übergriffe und andere traumatische Erlebnisse in ihrer Kindheit und Jugend erlebt haben. Auch schwere Vernachlässigungen oder andere negative Bindungserfahrungen sind häufig bei den Erkrankten. Für unsere #supporther-Kampagne hat uns Katja Grieger ein Interview gegeben.