Ist eine Ohrenspülung gefährlich?
Prinzipiell ist es möglich, die Ohren selbst spülen, allerdings ist damit ein erhöhtes Verletzungsrisiko verbunden. Ein Arztbesuch ist deshalb ratsam. Lesen Sie hier, wie eine Ohrenspülung funktioniert und welche Nebenwirkungen beim Ohren spülen auftreten können.
Wie oft sollte man die Ohren ausspülen?
Betroffene sollten die Ohren regelmäßig – mindestens ein- bis zweimal im Jahr, bei Bedarf auch alle drei Monate – von einem HNO-Arzt säubern lassen. Der Pfropf wird dabei mit feinen Instrumenten abgesaugt oder mit Wasser ausgespült.
Wie wendet man Wasserstoffperoxid im Ohr an?
So wendet man Wasserstoffperoxid im Ohr an. Viele Ohrentropfen zum entfernen von Ohrenschmalz enthalten als Wirkstoff Wasserstoffperoxid. Es wird desinfizierend und desodorierend. Das Ohrenschmalz schäumt auf, mit dem Ergebnis dass das Ohrenschmalz weicher wird und sich leichter entfernen lässt.
Warum fühlt sich das Ohr verstopft an?
Bei einer Erkältung fühlt sich das Ohr oft verstopft an. Dies liegt dann nicht an Cerumen oder Fremdkörpern im Gehörgang sondern an einer Schwellung, welche einen Druck aufs Trommelfell gibt. Meistens ist dieser Druck aber nur kurzfristig und lässt sich mit einfachen Massnahmen beheben, wie zum Beispiel:
Welche Reinigungsmethode benutzt der Arzt im Ohr?
Je nach Situation im Ohr wird sich der Arzt für eine bestimmte Reinigungsmethode entscheiden. Er kann zum Beispiel das bereits zum Pfropfen verklumpte Ohrenschmalz absaugen. Dafür führt er ein dünnes Röhrchen ins Ohr ein und benutzt dieses wie einen Ohrenschmalz-Sauger.
Wie sollte ein Ohrenarzt aufgesucht werden?
Mit einem verstopften Ohr sollte ein Ohrenarzt aufgesucht werden – Dieser reinigt das Ohr sanft und gründlich. Sitzt ein Fremdkörper im Ohr nicht sehr weit drinnen, so kann er mit einer Pinzette entfernt werden. Bei einem festsitzenden Propf wird dieser eventuell erst aufgeweicht und mit einer Spritze und lauwarmen Wasser ausgespült.