Wie werden die Kosten für den Glukosetoleranztest in der Schwangerschaft übernommen?
Die Kosten für den Glukosetoleranztest in der Schwangerschaft werden seit 2012 von der Krankenkassen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere übernommen. Ist der Wert erhöht werden ebenfalls die Kosten für den 75g-oGTT übernommen.
Wie hoch ist der Blutzucker in der Schwangerschaft?
Beim Glukosetoleranztest in der Schwangerschaft muss die Patientin eine Zuckerlösung mit 50g Glukose trinken. Nach einer Stunde Wartezeit wird nun der Blutzuckerwert gemessen. Ist dieser unter 135mg/dl kann ein Schwangerschaftsdiabetes ausgeschlossen werden. Liegt der Wert über 135mg/dl gilt der Blutzucker als erhöht.
Wann sollte der Glukosetoleranztest durchgeführt werden?
Beim Glukosetoleranztest in der Schwangerschaft sollte der Wert eine Stunde nach dem Trinken von 50g Glukose unter 135mg/dl liegen. Wird dieser Wert überschritten, sollte an einem anderen Tag ergänzend der 75g-oGTT durchgeführt werden um den Verdacht auf einen Schwangerschaftsdiabetes zu bestätigen oder zu widerlegen.
Welche Risikofaktoren führen zu einem Schwangerschaftsdiabetes?
Besonders schwangere Frauen mit erhöhten Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabeteserkrankung in der Familie oder in der letzten Schwangerschaft, wird empfohlen, sich einem Zuckertest zu unterziehen. Eine ausführliche Liste der Risikofaktoren, die auf einen Schwangerschaftsdiabetes hinweisen können, finden Sie hier.
Kann der Glukosetoleranztest gefährlich für mein Baby sein?
Der Glukosetoleranztest hat keine gravierenden Nebenwirkungen. Das Trinken der Zuckerlösung kann gegebenenfalls zu Übelkeit und Erbrechen führen, da die Lösung sehr süß ist. Eine weitere Nebenwirkung können kleine Blutergüsse durch die Blutentnahme sein. Kann das gefährlich für mein Baby sein?