Wie kommt es zu Lymphstau in den Beinen?
Die Störung kann angeboren sein (primäres Lymphödem) und in der Kindheit, Pubertät oder bis zu 35. Lebensjahr auftreten, in der Mehrzahl bei Frauen. Aber auch Operationen, Krebserkrankungen und -behandlungen, Bestrahlungen, Infektionen sowie Venenerkrankungen können zu Schäden in den Lymphbahnen führen.
Was ist ein Lymphstau in den Beinen?
Ist der Lymphabfluss gestört, staut sich die Lymphe im Gewebe – meist in den Beinen oder Armen. Dabei sammelt sich die Flüssigkeit im Zwischenzellgewebe an. Lymphödeme können angeboren sein (primäres Lymphödem) oder sich auch erst im Laufe des Lebens bilden (sekundäres Lymphödem).
Wie kann die Diagnose Lymphödem der Beine gestellt werden?
Die Diagnose „Lymphödem der Beine“ kann durch ein ärztliches Gespräch (Anamnese) und eine körperliche Untersuchung der Beine gestellt werden. Beim Lymphödem der Beine sind auch die Zehen angeschwollen und stellen sich durch die Ansammlung der Lymphflüssigkeit im Gewebe als „Kastenzehen“ dar.
Was sind die Symptome des Lymphödems?
Die Symptome des Lymphödems treten bei warmen Temperaturen stärker auf, Frauen berichten auch häufig, dass die Symptome begleitend zur Menstruation schlimmer sind. Ab Stadium 2: Später, wenn die Schwellung sehr stark ist, leiden betroffene Patienten auch unter Schmerzen der Beine und der Füße.
Was sind typische Symptome beim primären Lymphödem?
Zu den typischen Lymphstau-Symptomen beim primären Lymphödem gehören zum Beispiel: eine überwiegend an den Beinen auftretende einseitige oder beidseitige schmerzlose Schwellung eine typische Ausbreitung des Ödems vom Fußrücken aus aufsteigend in Richtung des Oberschenkels stark geschwollene Zehen mit kastenartiger Form (Kastenzehen)
Wie verschlimmert sich der Lymphstau?
Anfangs kann der Körper geringfügige Schäden an den Lymphgefäßen noch ausgleichen, im Laufe der Zeit verschlimmert sich der Lymphstau jedoch zunehmend, bis in schweren Fällen weitere und zum Teil schwerwiegendere Lymphstau-Symptome hinzukommen: Befall der angegriffenen und belasteten Haut mit Bakterien und Pilzen.