Was passiert bei der Exozytose?
Exozytose bezeichnet das Ausschleusen von Substanzen aus der Zelle in den Extrazellularraum. Die zu transportierenden Stoffe werden typischerweise im Golgi-Apparat in membranumschlossene Vesikel eingeschlossen und durch Fusion von Vesikel- und Zellmembran aus der Zelle ausgeschleust.
Wie werden die Vesikel transportiert?
Vesikel bewegen sich innerhalb der Zelle, indem sie sich durch Motorproteine am Zytoskelett entlang bewegen. Dies kommt dadurch zustande, dass sich die Motorproteine an die Mikrotubuli des Zytoskeletts binden. Damit bewegen sich die Vesikel zu anderen Vesikeln und Organellen oder zur Membran der Zelle.
Wie wird der Plasmaaustausch angewendet?
Bei dem Plasmaaustausch, der stets zur Therapie angewendet wird, wird der separierte Anteil des Plasmas verworfen und durch eine andere Volumenflüssigkeit, je nach Indikation, ersetzt. Dabei handelt es sich bei dem Großteil der Fälle um physiologische Kochsalzlösung oder Ringerlösung.
Was macht die Deplasmolyse wieder rückgängig?
Die Deplasmolyse macht die Plasmolyse wieder rückgängig. Bei diesem Vorgang diffundiert (Erklärung Diffusion siehe unten) Wasser in die Zelle, wodurch sich der Protoplast wieder vergrößert und an die Zellwand anlegt.
Was ist der passive Transport der Membran?
Letztlich ist der passive Transport nur ein Spezialfall der Diffusion: Auch größere Moleküle und Ionen, wie Zucker, Aminosäuren oder Nukleotide, für die die Membran unüberwindlich ist, werden hierbei mit Hilfe von Membrantransport-Proteinen von einer Seite auf die andere befördert.
Wie funktioniert der therapeutische Plasmaaustausch?
Der therapeutische Plasmaaustausch dient in allererster Linie der Entfernung von unerwünschten Komponenten in den flüssigen Bestandteilen des strömenden Blutes. Die zellulären Bestandteile des Blutes, also alle Blutkörperchen wie Erythrozyten, Leukozyten oder Thrombozyten, werden bei der Plasmapherese nicht verändert.