Was ist Beton einfach erklärt?
Beton ist ein in trockenem Zustand sehr harter und fester Baustoff, meist bestehend aus Zement, Wasser und Gesteinskörnung (z.B. Sand), der auch als künstlicher Stein bezeichnet wird.
Was gibt es für Beton?
Betone, die bestimmten Beanspruchungen ausgesetzt sind, müssen durch ihre Beschaffenheit ihrer Bestimmung gerecht werden:
- Estrichbeton. Spezialbeton zur Herstellung von Fußbodenschichten.
- Fließbeton.
- Mineralbeton.
- Porenbeton.
- Schleuderbeton.
- Sichtbeton.
- Sperrbeton.
- Spritzbeton.
Was wird alles aus Beton hergestellt?
Fertigteile aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton werden witterungsunabhängig in geschlossenen Produktionsstätten hergestellt. Die Bauteile, z. B. Fassaden oder Dachelemente, aber auch Rohre und konstruktive Fertigteile, werden zur Baustelle transportiert und dort zum endgültigen Bauwerk zusammengesetzt.
Was ist in Beton drin?
Das Grundrezept für Beton ist einfach und was man für ihn braucht, das liefert die Natur: Zement aus Kalkstein und Ton und als so genannte Gesteinskörnung Sand, Kies und schließlich Wasser.
Wie viele Arten Beton gibt es?
Betonklassen und Betonarten
| Druckfestigkeitsklassen | Würfeldruckfestigkeit in N/mm² |
|---|---|
| C 40/50 | 50 |
| C 45/55 | 55 |
| C 50/60 | 60 |
| C 55/67 | 67 |
Ist Beton kalkhaltig?
Dieser Baustoff, auch als römischer Beton oder Kalkbeton bezeichnet, bestand aus gebranntem Kalk, Wasser und Sand, dem mortar (Mörtel), gemischt mit Ziegelmehl und Vulkanasche, und zeichnete sich durch eine hohe Druckfestigkeit aus.
Welche Kräfte nimmt Beton auf?
Beton kann Druckkräfte aufnehmen, Zug- und Biegezugkräfte müssen von einer Bewehrung aufgenommen werden. Bei Stützen unterstützt die Bewehrung ebenfalls die Druckkräfte.
Was ist die Zusammensetzung des Betons?
Die Zusammensetzung des Betons ist von vielen Parametern, wie z. B. Festigkeitsklasse und Umweltbedingungen, abhängig. Bei einem normalen Beton der Festigkeitsklasse C25/30 hat ein Kubikmeter als Mengenanteile 300 kg Zement, 180 l Wasser sowie 1890 kg Zuschläge, was einem Mischungsverhältnis (nach Gewichtsanteilen) von 1 : 0,6 : 6,3 entspricht.
Wie lässt sich die Herstellung von Beton anpassen?
Durch Zusatzmittel und -stoffe lässt sich der Beton den jeweiligen Anforderungen anpassen (Bild: Baustelle Andreasturm in Zürich). Zement, Wasser und Gesteinskörnungen sind die Ausgangsstoffe für die Herstellung von Beton. Durch das Bindemittel Zement werden die Gesteinskörnungen zu Beton verkittet (Bild: Zementwerk Untervaz bei Chur).
Was ist das Aushärten des Betons?
Der übrige Teil des Wassers ist als Porenwasser nicht gebunden und verdunstet bei trockener Lagerung während eines längeren Zeitraums. Diesen Prozess nennt man das Aushärten bzw. das Abbinden des Betons. Im Allgemeinen kann man sagen: Je weniger Wasser in einer Betonmischung ist, desto fester wird der Beton.
Ist Beton heute ein moderner Baustoff?
Beton gilt heute als ein moderner Baustoff. Aber er ist keineswegs eine Erfindung heutiger Zeit. Beton war schon in der römischen Antike als Baustoff bekannt. Römischer Beton ist eine der bedeutendsten Erfindungen der Baugeschichte. Damals nutzte man natürliche Gesteine wie Lavamehl, die mit Wasser abbinden konnten, anstelle des Zements.