Wie wichtig sind Korallenriffe?
Korallenriffe beherbergen, so schätzt man, bis zu einer Million Tier- und Pflanzenarten. Sie bilden zusammen mit den tropischen Regenwäldern die artenreichsten Ökosysteme der Erde. Riffe stellen einen immens wichtigen Küstenschutz dar, ohne den viele tropische Inseln und Küsten schnell abgetragen wären.
Warum sind Korallen bedroht?
Korallenriffe sind in hohem Maße bedroht. 58% der weltweiten Riffareale gelten durch Überfischung und Verschmutzung sowie anderer menschlicher Aktivitäten als gefährdet. Als neuer Bedrohungsfaktor ist in jüngster Zeit der Klimawandel identifiziert worden.
Was für Tiere Leben in einem Korallenriff?
Korallenriffe sind komplexe marine Ökosysteme. Sie sind das Biotop (Lebensraum) für eine Biozönose (Lebensgemeinschaft) von Pflanzen und Tieren, beispielsweise Würmer, Weichtiere, Schwämme, Stachelhäuter und Krebstiere. Eine große Bedeutung haben Korallenriffe als „Kinderstube“ für pelagisch lebende Fische.
Was lebt in einem Korallenriff?
Unter anderem Weichkorallen, Seerosen, Muscheln, Würmer, Krebstiere, Schwämme, Wale, Meeresschildkröten, aber auch viel junge Fische wie zum Beispiel Riffhaie wachsen in einem Korallenriff auf. Außerdem sind häufig bestimmte Vogelarten in der Nähe von Korallenriffen anzutreffen.
Welche Korallenriffe sind gefährdet?
Als besonders bedroht gelten Riffe in der Karibik oder im Roten Meer. Ausgewertet wurden Daten für Riffe in sechs Weltregionen: in der Karibik, in Südost-Asien, dem Indischen Ozean, im Pazifik, im Roten Meer und für das Great Barrier Reef vor Australien.
Warum gefährdet der Klimawandel die Korallenriffe?
Indes sind Korallenriffe insbesondere durch steigende Wassertemperaturen der Meere – bedingt durch die globale Erwärmung – stark gefährdet. Korallen leben in enger Symbiose mit bestimmten Algenarten, die ihnen die prächtigen Farben verleihen.