Welche Auswirkungen hat die Desertifikation?
Die Folgen von Desertifikation für Erde und Menschen Desertifikation kann verheerende Folgen mit sich bringen. So verringert sich durch die Übernutzung und die Erosion des fruchtbaren Bodens die Vegetation oder wird vollständig zerstört, der Boden trocknet aus und verkrustet, sodass kein Wasser mehr eindringen kann.
Warum wächst die Wüste im Sahel?
Durch Abholzung, Überweidung und Übernutzung von Böden breitet sich die Wüste dort stark aus: Jedes Jahr kommen etwa 2.500 Quadratkilometer hinzu. Rund 2,5 Millionen Quadratkilometer sind von Desertifikation betroffen.
Warum verlassen Menschen die Sahelzone?
Einerseits fliehen die Menschen vor Konflikten und Gewalt innerhalb oder außerhalb ihrer Herkunftsländer. Darunter befinden sich zum Beispiel Mali, Burkina Faso, Eritrea und der Sudan. Im Sudan lag die Zahl der Binnenvertriebenen Ende 2020 bei 2,5 Millionen Menschen.
Wie hat sich die Sahelzone verändert?
Selbst gemittelt über mehrere Jahre schwanken die Niederschläge stärker als bei unkorrelierten Jahreswerten zu erwarten wäre. So sanken sie den 1970er und frühen 1980er Jahren, sodass sich die Sahara immer weiter in Richtung Sahel ausbreitete (siehe Desertifikation).
Warum haben die Dürren in der Sahelzone immer schlimmere Auswirkungen?
Insbesondere die Temperaturen und der Luftdruck über der Sahara wurden als steuernde Mechanismen des Sahel-Niederschlags erkannt. Höhere Sahara-Temperaturen senken hiernach den Bodenluftdruck über der Sahara und verstärken den afrikanischen Monsun, der für stärkere Regenfälle im Sahel sorgt.
Warum tragen Tiefbrunnen zur Ausbreitung der Wüste bei?
Anlage von Tiefbrunnen, was zur Vergrößerung der Herden und zu einem Grad der Überweidung geführt hat, der der Vegetation keine Erholungsmöglichkeiten mehr gibt, Abholzung der Busch- und Baumbestände für die Brennholzgewinnung.
Warum kommt es in der Sahelzone immer häufiger zu hungerkatastrophen?
Damit fehlte nach der extrem niedrigen Hirseernte Wasser für den Zwiebelanbau – und damit dringend benötigtes Einkommen. Die Dogon aber hatten bereits eine schlechte Ernte im vorletzten Jahr verkraften müssen. Nach mehreren Krisenjahren haben die Menschen im Dogonland kaum mehr Rücklagen. Eine Hungerkrise droht.
Wie leben Menschen in der Sahelzone?
In den letzten 30-40 Jahren hat sich die Bevölkerung im Sahel verdoppelt. Die meisten Menschen leben als Nomaden im Norden. Damit die Nomaden ihr Vieh tränken können, haben sie auf ihren Wanderwegen Brunnen angelegt. Um in jeder Jahreszeit Wasser zu haben mussten die Nomaden früher weite Räume durchwandern.
Welche Auswirkungen hat die Wüstenbildung auf die Wirtschaft?
Die Auswirkungen der Wüstenbildung sind gravierend. So kommt es unter anderem zu Schäden der Umwelt. Die natürliche Vegetation verschwindet, es kommt zu Überflutungen, der Boden versalzt und die Wasserqualität verschlechtert sich. Desertifikation wirkt sich auch auf die Wirtschaft aus.
Wie sind die Wüsten in Afrika gefährdet?
In Afrika sind nicht nur die tropischen und randtropischen Dorn-, Strauch- und Trockensavannen wie der Sahel gefährdet, sondern auch die Wüstensteppen und Steppen nördlich der Sahara, denn südlich der Sahara bestehen zwei Drittel des Kontinents aus Wüsten oder ariden Gebieten.
Wie groß ist die Sahelzone?
Dazu umfasst die Sahelzone mit insgesamt 3.053.200 km² eine zu große Fläche, die von der Desertifikation betroffen ist. In manchen Gebieten breitet sich deshalb die Wüste immer weiter aus und die dort lebenden Menschen, verlieren immer mehr Weidefläche und damit auch ihre Lebensgrundlage.
Wie breitet sich die Sahara aus?
Die Sahara breitet sich immer weiter aus. In diesem Gebiet gibt es in Abständen von meist nur wenigen Jahren schwerwiegende Dürren, die zu Hungersnöten führen. Unter Desertifikation versteht man die ungewollte Wüstenbildung, d.h. den Abbau von Land in ariden, semiariden und subhumiden Zonen.