Wie hängt die Enzymaktivität von der Substratkonzentration ab?
Hat man eine hohe Substratkonzentration, so verläuft die katalysierte Reaktion schneller als bei einer niedriegen Substratkonzetration. Das kann man damit erklären, dass bei einer hohen Substratkonzentration mehr Enzyme belget sind als bei einer niedrigen Konzetration.
Was passiert bei einer Verdopplung der enzymkonzentration?
Lösungsansatz: Bei Substratsättigung sind alle katalytischen Zentren des Enzyms besetzt, die Reaktionsgeschwindigkeit ist also proportional zur Enzymmenge. Eine Verdopplung der Enzymkonzentration bedeutet eine Zunahme der Konzentration um 100 %. Daher nimmt auch die Reaktionsgeschwindigkeit um 100 % zu.
Was ist eine Enzymaktivität?
Die Enzymaktivität (Aktivität „a“) ist ein Maß für die Wirksamkeit eines Enzyms (siehe auch: Katalysator, Biokatalyse). Diese wird dadurch definiert, wie viel Substrat in einem bestimmten Zeitraum umgesetzt wird. Sie spiegelt somit die Reaktionsgeschwindigkeit der katalysierten Reaktion wieder.
Wie untersucht man die Aktivität eines Enzyms?
Untersucht man die Aktivität eines Enzyms in Abhängig von der “Reaktionstemperatur”, so stellt man fest, dass ausgehend von niedrigen Temperaturen eine Erhöhung der Temperatur eine starke Zunahme der Enzymaktivität bedeutet. Bei niedrigen Temperaturen lässt sich ein exponentieller Anstieg der Enzymaktivität beobachten.
Wie lässt sich ein Anstieg der Enzymaktivität beobachten?
Bei niedrigen Temperaturen lässt sich ein exponentieller Anstieg der Enzymaktivität beobachten. Für fast alle Enzyme gilt die RGT-Regel (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel), d.h eine Temperaturerhöhung führt zu einer Verdopplung (bis zur Vervierfachung) der Enzymaktivität. Erklären lässt sich dies mit dem einfachen Teilchenmodell.
Was ist eine enzymaktive Substratkonzentration?
Enzymaktivität und Substratkonzentration. Bei niedrigen Substratkonzentrationen ist die Geschwindigkeit des Umsatzes gering, sie steigert sich bei regelmäßiger Erhöhung der Substratkonzentration zunächst linear, dann weniger, bis sie in einer Asymptote die Maximalgeschwindigkeit erreicht.