Wo kommt das Zika-Virus vor?
ZIKA-Viren werden in den meisten Fällen durch Stiche von Mücken der Aedes-Gattung übertragen.
Wie ist das Zika-Virus entstanden?
Noch vor einiger Zeit war das Zika-Virus in Europa unbekannt. Es wurde 1947 bei einem Affen aus dem Zikawald in Uganda entdeckt und tauchte anschließend vereinzelt auch in Asien auf. Das Virus wird vor allem von der Ägyptischen Tigermücke (Aedes aegypti) verbreitet, die auch Dengue und Gelbfieber übertragen kann.
Wo gibt es die Zika Mücke?
Das Zika-Virus ist vor allem in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet. Mittlerweile sind mehr als 40 Länder in Süd- und Mittelamerika von dem Virus betroffen. Einzelne Fälle sind jedoch auch in Südostasien beobachtet worden.
Was passiert wenn man den Zika-Virus hat?
Mögliche Symptome sind Hautausschlag, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Bindehautentzündung und Fieber. In seltenen Fällen können neurologischen Komplikationen auftreten (z.B. Guillain-Barré Syndrom). Zikavirus-Infektionen während der Schwangerschaft können zu Fehlbildungen beim Fötus führen (z.B. Mikrozephalie).
In welchen Ländern ist der Zika-Virus verbreitet?
Das Zikavirus kommt insbesondere in tropischen und subtropischen Regionen vor, hauptsächlich in Afrika und Asien, auf pazifischen Inseln Ozeaniens und in vielen Ländern Mittel- und Südamerikas. Mit Reisenden kann das Zikavirus auch in kühlere Klimazonen gelangen.
Wie lange ist das Zika Virus im Körper?
Eine Zika-Virus-Infektion heilt in der Regel nach wenigen Tagen folgenlos aus. Lediglich der Hautausschlag bleibt etwa eine Woche bestehen. Gefährlich kann es aber werden, wenn sich Schwangere mit dem Zika-Virus infizieren.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit Zika Virus?
Das Risiko für ein solches Ereignis wird bislang als sehr gering eingeschätzt. Der Hauptüberträger – die Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) – kommt in Deutschland nicht vor. Auch andere Aedes-Mücken können unter bestimmten Bedingungen Zikaviren übertragen.