Wie wurden die Kirchenfenster im Mittelalter bezeichnet?

Wie wurden die Kirchenfenster im Mittelalter bezeichnet?

Bleiglasfenster sind seit dem Hochmittelalter in Europa üblich. Zunächst wurde diese Technik nur für die Fenster der großen Kathedralen angewandt. Bleiglasfenster bilden ein wichtiges Merkmal der Gotik.

Wann entstand die Glasmalerei?

Die Ornamente und Figuren Im Kölner Dom findet man nicht nur Fenster aus dem Mittelalter – im 19. und 20. Jahrhundert kamen neue Fenster hinzu. Der alte Kern der Glasmalereien umschließt eine Zeitspanne von rund drei Jahrhunderten, von etwa 1260 bis 1562.

Wie sahen Fenster im Mittelalter aus?

Die Fenster hatten im Mittelalter noch keine Gleichförmigkeit und keine Symmetrie. Sie wurden dort in die Mauer eingelassen, wo man sie benötigte. Um das Zimmer vor Wind und Kälte zu schützen wurden an die Fenster verschiedenste Verschlüsse angebracht.

Wann wurden die ersten Glasfenster gebaut?

Um das Jahr 1.000 n. Chr. wurden in Europa die ersten Fenster aus Glas hergestellt.

Was sind die frühesten Zeugnisse der Glasmalerei?

Das früheste erhaltene Zeugnis sind die Prophetenfenster des Augsburger Doms. Im altbayerischen Raum sind Glasmalereien seit dem 13. Jahrhundert erhalten geblieben, in Franken ab dem 14. Jahrhundert. Unter diesen Voraussetzungen erweisen sich Regensburg und ab 1400 auch Nürnberg als bedeutende Zentren der Glasmalerei.

Was war die Herstellung und die Verwendung des Glases in der fränkischen Zeit?

Schautafel im Museum „Haithabu“. Die Herstellung und vielfache Verwendung des Glases wurde in Mitteleuropa von den Römern übernommen und vor allem bei den Franken in ausgedehnter Weise weiter geübt. Spärliche handwerkliche Kenntnisse und einige wenige antike, lateinische Schriten halfen den Glasmachern in der fränkisch-merowingischen Zeit weiter.

Wann ist die Glasmalerei in Landshut belegt?

Landshut (Werkstatt Hans Wertinger), um 1510/15. (Corpus Vitrearum Freiburg i. Br., R. Wohlrabe) Glasmalerei ist zwar schon im 11. Jahrhundert in Tegernseer Quellen belegt, doch sind viele Fenster im Laufe der Zeit verloren gegangen. Das früheste erhaltene Zeugnis sind die Prophetenfenster des Augsburger Doms.

Was sind die Medaillonfenster?

Jh. beispielsweise im Kölner und Regensburger Dom. „Medaillonfenster“ genügen dem Bedürfnis, die Fensterflächen rhytmisch zu gliedern. Nicht zuletzt wird das eiserne Gerüst der Fensterarmaturen in das geometrische Spiel mit Quadraten und Kreisen mit einbezogen.

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