Wie lange dauert eine Chemotherapie bei Leberkrebs?
Üblicherweise dauert ein Zyklus 3 bis 4 Wochen, dabei werden entweder am Tag 1 oder auch an mehreren Tagen bestimmte Medikamentendosen verabreicht. Zwischen den einzelnen Therapietagen erfolgen Pausen, um dem Patienten die Möglichkeit zur Erholung zu geben.
Bei welcher Krebsart Chemotherapie?
Eine adjuvante Chemotherapie wird beispielsweise häufig bei Darmkrebs eingesetzt. Neoadjuvante Chemotherapien werden vor einer Operation verabreicht und bereiten so auf eine weitere Behandlung vor. Sie können den Tumor verkleinern und so die Operation entweder erleichtern oder überhaupt ermöglichen.
Was ist die Chemotherapie bei primärem Leberkrebs?
Die Chemotherapie zählt in Deutschland bei primärem Leberkrebs nicht zu den Standard-Behandlungen, da sie keine lebensverlängernde Wirkung zeigt. Liegen Metastasen vor, ist die Art der Chemotherapie abhängig von der Art des Primärtumors.
Welche Medikamente helfen bei der Behandlung von Leberkrebs?
Behandlung von Leberkrebs: medikamentöse Therapie. Durch die Medikamente, die bei der Chemotherapie eingesetzt werden – die sogenannten Zytostatika – werden in erster Linie Krebszellen angegriffen. Allerdings werden auch andere sich schnell teilende Zellen bekämpft, beispielsweise die Haarwurzel- und die Schleimhautzellen.
Ist eine Leberkrebs-Erkrankung nicht mehr heilbar?
Falls eine Leberkrebs-Erkrankung aufgrund ihres fortgeschrittenen Stadiums nicht mehr heilbar ist, wird durch eine palliative Therapie versucht, die Lebensqualität des Patienten möglichst hoch zu halten. Sie kommt vor allem bei Patienten mit Leberkrebs im Endstadium zum Einsatz.
Was sind die wichtigsten chirurgischen Verfahren zur Behandlung von Leberkrebs?
Die wichtigsten chirurgischen Verfahren zur Behandlung von Leberkrebs sind die Leberteilentfernung oder die Entfernung des gesamten Organs mit anschließender Lebertransplantation. Letztere ist allerdings nur selten (bei weniger als fünf Prozent der Patienten) durchführbar.