Wie greift man ein Rotweinglas?
Fassen Sie das Glas immer am Stiel an, niemals am Kelch. Das gehört nicht nur zur Etikette: Sie vermeiden gleichzeitig, dass Ihre Hand den Wein erwärmt. Je nach Größe des Gefäßes benötigen Sie neben dem Daumen entweder zwei oder drei Finger, um es zu heben.
Wie stösst man mit Wein an?
Weingläser werden stets am Stiel angefasst oder im unteren Drittel. Sonst klingen sie auch nicht. Stoßen Sie die Gläser niemals am oberen Rand zusammen – das ist der schwächste Punkt, sozusagen die Sollbruchstelle. Die Gefahr, dass es Scherben gibt, ist hier einfach zu groß.
Warum hält man das Weinglas am Stiel?
Der Grund, warum das Glas einen Stiel hat, ist nicht ästhetischer Natur. Nein, der Grund liegt vielmehr in der Funktion: Der Stiel verhindert nämlich, dass die Wärme der eigenen Hand die Trinktemperatur des Weines verändert. Darum auch: Das Weinglas nie am Kelch umfassen, sondern immer am Stiel.
Was ist das Halten eines Weinglases?
Das Halten eines Weinglases ist keine höhere Wissenschaft, aber es gibt eine richtige und eine falsche Art dafür. Als allgemeine Regel gilt: Halte das Glas am Stiel und nicht am Kelch. Halte das Glas zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger.
Welche Weine bringen mehr Sauerstoff auf den Wein?
Bei leichteren, aromatischeren Weinen bringt ein dicker „Bauch“ mehr Sauerstoffkontakt und lässt den Wein intensiver wirken. Das gilt auch für Weißweine, nur dass hier die Gläser insgesamt etwas kleiner ausfallen. Und bei Schaumweinen ist zusätzlich zu beachten, dass ein Glas auch Einfluss auf das „Verhalten“ der Kohlensäure hat.
Was ist die Faustregel bei einem Rotwein?
Die Faustregel bei dem Kauf der richtigen Weingläsern ist eigentlich ganz einfach: Je kräftiger und vielleicht auch jünger ein Rotwein ist, desto besser macht er sich in einem hohen Glas mit großem Volumen. Bei leichteren, aromatischeren Weinen bringt ein dicker „Bauch“ mehr Sauerstoffkontakt und lässt den Wein intensiver wirken.
Welche Flaschenweine eignen sich bestens für diesen Glastyp?
Auch wenn sich Champagner und andere flaschengereifte Schaumweine am besten für diesen Glastyp eignen, lässt sich auch ein gewöhnlicher Sekt daraus bestens genießen. Auffällig ist der flache, breite Boden und die an einen Kamin erinnernde hohe Kelchform, die sich nach oben zunehmend verjüngt.