Wann gehen Nebenwirkungen bei Sertralin weg?
Diese Symptome, Trinkstörungen sowie anderes auffälliges Verhalten verschwinden in der Regel nach ein bis zwei, spätestens nach vier Wochen wieder. In der Stillzeit ist Sertralin als SSRI ein Mittel der ersten Wahl.
Können Antidepressiva einen Menschen verändern?
Antidepressiva verändern die Persönlichkeit In der Regel umfasst die Behandlung einer mittleren bis starken Depression neben der psychotherapeutischen Unterstützung auch Psychopharmaka, auch Antidepressiva genannt. Diese machen – entgegen vieler Mutmaßungen – nicht abhängig und verändern auch nicht die Persönlichkeit.
Wie lange dauert die Aufnahme von Sertralin aus dem Darm?
Aufnahme, Abbau und Ausscheidung Sertralin wird fast vollständig aus dem Darm aufgenommen und danach über die Leber verstoffwechselt. Die Wirkung tritt meist nach einer Anwendungsdauer von etwa zwei Wochen ein, es kann aber bis zu einem Monat und länger dauern, bis sich die Sertralin-Wirkung vollständig entfaltet.
Wie entfaltet Sertralin die volle Wirksamkeit?
Die volle Wirksamkeit entfaltet Sertralin etwa nach einem Monat. Die Ausscheidung erfolgt über den Darm und die Blase. Aufgrund der hohen therapeutischen Breite und der geringen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eignet sich Sertralin besonders zur Behandlung von älteren Patienten oder für Patienten mit bestehenden Parallelerkrankungen.
Was ist die Verstoffwechselung von Sertralin?
Die Verstoffwechselung von Sertralin wird nicht durch die Nahrungsaufnahme beeinflusst. Durch eine gleichmäßige Metabolisierung ist bei Sertralin eine verstärkte Ansammlung im Körper nicht zu befürchten. Der Wirkstoff wird über den Darm aufgenommen und in der Leber weiterverarbeitet.
Kann Sertralin während der Schwangerschaft eingesetzt werden?
Wenn Sertralin zur Behandlung einer Depression dient, lässt sich die Einnahme während der Schwangerschaft fortsetzen. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn der Nutzen das Risiko übersteigt. Allerdings sollte vor der Entbindung zumindest die Dosierung herabgesetzt werden, um Absetzungserscheinungen beim Neugeborenen zu vermeiden.