Was ist der Dosisindikator?
Der Dosisindikator ist die Angabe der Dosis, die vom Detektor aufgenommen werden sollte, um ein ideales Bild zu erstellen. Dieser Wert, dessen Berechnungsalgorithmus vom Gerätehersteller vorgegeben wird, ist wichtig, weil es beim digitalen Röntgen keinen Bezug mehr zwischen Bildhelligkeit und Dosis gibt.
Was ist die Abschaltdosis?
Die Messkammern befinden sich hinter dem Streustrahlenraster und vor dem Detektor. Wird nach Auslösen der Strahlung eine bestimmte (vorprogrammierte) Dosis in der Messkammer erreicht, schaltet diese die Strahlenexposition ab. Die vorprogrammierte Dosis wird als „Abschaltdosis“ bezeichnet.
Was ist ein Belichtungspunkt?
In Belichtungspunkte (Logarithmen) umgewandelte mAs- und kV-Werte erleichterten die exakte Dosisberechnung immens. Normzahlen, (die genormte Kurzbezeichnung lautet NZ), sind die gerundeten Werte einer geometrischen Reihe die, genau wie die Briggs’schen Logarithmen, auf der Basis 10 aufgebaut sind.
Was ist die Tiefenblende?
Tiefenblende verwendet. Sie besteht aus einem System von verstellbaren Bleilamellen, die in mehreren Ebenen (Tiefen) angeordnet sind und über Schieber oder Drehknöpfe (siehe Abb.: Bl= Blende längs, Bqu = Blende quer) bedient werden können.
Was ist Extrafokale Strahlung?
Die Extrafokale Strahlung ist die Strahlung die nicht im Nutzstrahlenbündel ausgerichtet ist. Sie ist nicht bildgeben und sollte dies auch nicht sein da sie die Bildqualität verschlechtern würde. Sie erhöht außerdem die Strahlenbelastung. Die extrafokale Strahlung wird größtenteils durch das Gehäuse absorbiert.
Was heißt Belichtung?
Die Belichtung ist der Augenblick, in dem das Bild entsteht. In diesem kurzen Zeitraum gelangt das Licht vom Motiv durch das Objektiv auf den Film bzw. auf den Aufnahmesensor der Digitalkamera.
Ist die Radiologie eine klassische Methode?
Eine klassische Methode der Radiologie ist die Radiographie. Dabei wird der betreffende Körperbereich von der einen Seite mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. Die Strahlung wird auf der anderen Seite mit speziellen Materialien registriert und in ein Bild umgewandelt.
Was sind die Schwerpunkte der diagnostischen Radiologie?
Zur Diagnostischen Radiologie gehören als Teilgebiete die Neuroradiologie und die Kinderradiologie. Es gibt weitere Schwerpunkte wie die Interventionelle Radiologie. Von Bedeutung für die fachärztliche Tätigkeit sind auch Fragen des Strahlenschutzes und Auswirkungen von Strahlenbelastung auf den menschlichen Körper.
Was bedeutet die Exposition in der Medizin?
Exposition in der Medizin: äußere Einflüsse üben Schaden aus. Das Wort ist ein Lehnwort aus dem Lateinischen. Das lateinische Verb exponere bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie aussetzen. Angelehnt an diese Bedeutung ist die Exposition die Summe aller äußeren Einflüsse, die auf ein Lebewesen einwirken.
Was ist ein radiographischer Verfahren?
Bei den radiographischen Verfahren (auch als „konventionelles Röntgen“ bezeichnet) werden Bereiche des Körpers des Patienten aus einer Richtung mit Röntgenstrahlung durchstrahlt. Auf der Gegenseite wird die Strahlung mit geeigneten Materialien registriert und in ein Bild umgewandelt.