Ist es ein schlimmer Horrorfilm?
Schlimmer geht’s nicht: „Sinister“ landet auf Platz 1 Damit sichert sich „Sinister“ den Titel schlimmster Horrorfilm! Der zweite Platz geht an „Insidious“, der Horrorfilm „The Conjuring“ macht die Top 3 der schrecklichsten Horrorfilme komplett.
Warum ist Horror beliebt?
Oft Thematisieren gruselige Geschichten und Filme deshalb auch gezielt typische Ängste der Menschen: Gewalt, Tod, Kontrollverlust oder auch Angst vor der Angst selbst. „Jeder Mensch habe allerdings andere Toleranzgrenzen“, betont Kobbé.
Kann man einen Horrorfilm als realistisch einordnen?
Menschen, die einen Horrorfilm als im weitesten Sinne realistisch einordnen, nehmen das Gesehene so wahr, als habe es Effekte auf ihren eigenen Leib und ihr Leben. Diese Art der Wahrnehmung ist oft bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen zu beobachten.
Wie reagiert ein Mensch auf Horrorfilme?
Spannend ist: Es gibt weitere, hochindividuelle Reaktionen auf Horrorfilme. Entscheidend dafür, wie ein Mensch reagiert, sind der Entwicklungsstand seines Gehirns und seine Lebenserfahrung. Denn aus diesen beiden Faktoren ergibt sich der emotional-kognitive Denkstil eines Menschen.
Ist die Wahrnehmung von Horrorfilmen unterschiedlich?
Erwachsene sind hinsichtlich ihrer Wahrnehmung von Horrorfilmen sehr verschieden. Das hängt auch von der Persönlichkeitsstruktur ab. Emotionalere Menschen tendieren eher dazu, gesehene Grausamkeiten auch als potentielle Realität gelten zu lassen – was angesichts von Unrechtsregimen und Folter ja nicht abwegig ist.
Wie verarbeiten Horrorfilme das Gedächtnis?
Sie verarbeiten Schmerzempfinden und alles, was als unangenehm empfunden oder abgelehnt wird. Wenn das Gesehene im Gedächtnis gespeichert wird, ist auch die Amygdala beteiligt. Gerade bei Kindern und Jugendlichen können Horrorfilme tiefe Gedächtnisnarben verursachen, also Ängste oder psychische Störungen begünstigen.