Was ist ein Begriff in der jüdischen Tradition?
Begriff in der jüdischen Tradition. Laut Halacha, den jüdischen Religionsvorschriften, gilt eine Person als jüdisch, wenn sie eine jüdische Mutter hat, unabhängig davon, ob oder wie sehr sie die jüdischen Glaubensvorschriften befolgt oder nicht. Dabei ist Bedingung, dass die Mutter bei der Empfängnis Jüdin nach der Halacha war.
Was ist die religiöse Identität für das Judentum?
Die religiöse Identität ist seitdem für das Judentum von ähnlicher Bedeutung wie die der Herkunft. Die Geschichte der Juden verlief unterschiedlich, je nach Land und Epoche. Sie ist sowohl von Unterdrückung, Verfolgung und Vertreibung als auch von Toleranz, friedlichem Miteinander und Gleichberechtigung geprägt.
Was wird unter dem jüdischen Volk verstanden?
Unter dem „jüdischen Volk“ werden sowohl das historische Volk der Israeliten als auch, dem jüdischen Selbstverständnis gemäß, alle Juden verstanden, die nach der Tora von den Erzvätern Abraham, Isaak und Jakob abstammen.
Was gilt als Stifter der jüdischen Religion?
Als Stifter der jüdischen Religion gilt Mose. „Mosaische Religion“ ist ein heute kaum mehr verwendetes Synonym für die jüdische Religion. Mose ist im Judentum der höchste Prophet aller Zeiten, der Gott so nah kam, wie sonst kein Mensch vorher oder seitdem. Historische Belege für die Existenz Mose fehlen jedoch.
Was ist mit jüdischen Mitbürgern gemeint?
In der alten Bundesrepublik war die gängige Bezeichnung »jüdische Mitbürger«. Der Begriff ist glücklicherweise aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Das »Mit« vor dem »Bürger« implizierte stets etwas Zweitrangiges: deutsche Bürger und jüdische Mitbürger. Heute sagt man lieber, jemand sei »jüdischer Herkunft«.
Was sagen israelische Kinder zu ihren Großmüttern?
Israel: Im hebräischen sagen die Kinder Savta (spricht man soft-tah) zu ihren Omas. Irland: In Irland spricht man neben englisch auch gälisch. Dort sagen die Kinder Maimeó (spricht man mam-o) zu ihren Großmüttern.