Ist Myelodysplastisches Syndrom Krebs?
Krankheitsbild. Myelodysplastische Syndrome (MDS) sind eine Gruppe von seltenen Blutskrebserkrankungen, bei denen die normale Blutbildung (Hämatopoese) auf ähnliche Weise gestört ist. Zu MDS kann es kommen, wenn sich bestimmte Gene der Blutstammzellen im Laufe des Lebens krankhaft verändern.
Wie tödlich ist MDS?
Daher ist MDS nicht unbedingt tödlich. Einige Patienten sterben jedoch an den direkten Folgen der Krankheit. Eine verringerte Anzahl der Blutzellen und/oder Blutplättchen kann zu einem Verlust der Fähigkeit des Körpers gegen Infektionen anzukämpfen und Blutungen zu kontrollieren, führen.
Kann man mit MDS leben?
Leben mit MDS Medikamente und Transfusionen helfen hier, ein relativ normales Leben zu führen. Eine Berufstätigkeit ist in vielen Fällen möglich. Nach der Diagnose kann es eine Zeit lang dauern, bis man sich wieder etwas zutraut. Wichtig ist es, für seinen Zustand den eigenen, angepassten Rhythmus zu finden.
Was ist das myelodysplastische Syndrom?
Was ist das myelodysplastische Syndrom (MDS)? Das MDS ist eine Gruppe seltener Bluterkrankungen. Die Ursache sind im Laufe des Lebens erworbene genetische Veränderungen der blutbildenden Zellen im Knochenmark. Bei Patienten, die an einem myelodysplastischen Syndrom (MDS) leiden, kann das Knochenmark nicht mehr genügend gesunde Blutzellen bilden.
Was ist das Synonym für Myelodysplasie?
Das Synonym für die Erkrankung lautet Myelodysplasie. Zu den charakteristischen Symptomen des myelodysplastischen Syndroms gehören die Anämie, eine Neigung zum verstärkten Bluten und eine Immunschwäche. Bei dem Phänomen geht die Blutbildung nicht von gesunden Stammzellen aus.
Welche Zellen sind in der Myelodysplasie zu finden?
In den meisten Fällen sind weniger funktionsfähige Zellen der betroffenen Zellart zu finden (Zytopenie). Das Knochenmark hingegen ist oft mit vielen unreifen Zellen (Blasten), den Vorläuferzelle der Blutzellen, durchsetzt. Eine Myelodysplasie kommt am häufigsten bei Menschen um das 70.
Welche Optionen gibt es für die Behandlung des Myelodysplastischen Syndroms?
Für die Behandlung des Myelodysplastisches Syndrom der Hochrisikogruppe gibt es mehrere Optionen, dazu gehört unter anderem die Veränderung des DNA-Stoffwechsels (z.B. mit Azacytidin oder Decitabin), eine intensive Chemotherapie oder eine „allogenen Stammzelltransplantation“.